2. Bundesliga: Nürnberg triumphiert im Derby – Hertha überzeugt gegen Heidenheim

Im traditionsreichen Frankenderby setzte sich der 1. FC Nürnberg gegen die SpVgg Greuther Fürth durch, während Hertha BSC klar gegen Heidenheim dominierte.

heute 15:17 Uhr | 1 mal gelesen

Es war ein emotionsgeladenes Derby in Fürth: Der Club aus Nürnberg bewies in einer turbulenten Partie Stehvermögen und holte nach zweimaligem Rückstand am 2. Spieltag einen 4:2-Auswärtssieg. Fürth jubelte zuerst: Felix Klaus traf per Elfmeter in der 22. Minute. Doch Piet Scobel glich postwendend aus (26.). Noch vor der Pause legte Klaus nach (41.), ehe Justvan tief in der Nachspielzeit das 2:2 markierte. In Durchgang zwei übernahm Nürnberg endgültig das Kommando – Justvan sorgte erst für die Führung (54.), später setzte Scobel mit seinem zweiten Tor (74.) den Schlusspunkt. Fürth hatte Pech mit einem verschossenen Elfmeter und ließ den Gästen das Feld. Parallel rollte der Hertha-Express: Im Olympiastadion zeigte Hertha BSC, was Dominanz heißt, und siegte überzeugend 4:1 gegen Heidenheim. Schon nach zwei Minuten stellte Sebastian Grönning die Weichen. Marten Winkler (26.) tanzte die Abwehr aus, anschließend ließ Zeefuik einen herrlichen Lupfer folgen (35.). Schöppner gelang nur noch Kosmetik für Heidenheim (49.), ehe Adewumi kurz vor Schluss den Deckel drauf machte – selbst ein Platzverweis änderte nichts mehr am klaren Resultat. Zu guter Letzt schien der 1. FC Magdeburg gegen den VfL Osnabrück kaum zu stoppen. Mit einem 3:0-Auswärtserfolg kletterte das Team an die obere Tabellenhälfte. Nollenberger traf doppelt (24., 35.), Iyoha sorgte für das dritte Tor (69.). Osnabrück schien wie abgeschnitten, kam offensiv nicht zur Geltung und blieb chancenlos.

Das Frankenderby zwischen Fürth und Nürnberg bot erneut reichlich Spektakel und Wendungen. Nach der zweiten Niederlage in Folge steht Fürth zu Saisonbeginn unter Druck, während Nürnberg nach diesem Prestigesieg Rückenwind verspürt. Hertha BSC setzt mit einem offensiven Feuerwerk ein Achtungszeichen, speziell die Youngster und Neuzugänge präsentierten sich in blendender Frühform. Magdeburg bleibt auswärts weiter stark und bringt Osnabrück mit konsequent vorgetragenen Angriffen aus dem Gleichgewicht. Laut aktueller Berichterstattung in der 'Süddeutschen Zeitung' befindet sich die 2. Bundesliga durch viele junge Spieler und offene Spielverläufe derzeit im Umbruch, was jedem Spieltag zusätzliche Spannung verleiht. In der 'FAZ' wird besonders hervorgehoben, dass auch abseits der Erstliga-Glanzlichter Fußball in der 2. Bundesliga für viele Fans eine ganz eigene Faszination entfaltet. Die Krise in Fürth und die Euphorie in Hertha sowie die stabile Entwicklung von Magdeburg werden auch auf 'Kicker.de' mit Hintergrundinfos analysiert, wobei die Transferpolitik sowie der Umgang mit Drucksituationen betont werden.

Schlagwort aus diesem Artikel