Ein Videocall mit dem Fraktionsvorstand, ein Vorschlag, der kaum überraschte: CDU-Chef Merz und CSU-Chef Söder stellten ihren Tipp für die Nachfolge von Jens Spahn vor. Thorsten Frei, langjähriges Mitglied der Fraktion, soll es nun richten. Merz betonte, Frei habe maßgeblich zur Stabilität und den jüngsten Erfolgen beigetragen, was – mal ehrlich – in den eigenen Reihen aufhorchen lässt. Manchmal sind es genau diese ruhigen Kräfte aus der Mitte, die das politische Schiff auf Kurs halten, wobei 'ruhig' natürlich relativ ist. Söder, ganz CSU, lobte die Zusammenarbeit mit Frei bei früheren Gelegenheiten – ein höflicher Seitenhieb auf Spahn, dessen Rücktritt nach harscher Kritik an seiner Haltung zu Leihmutterschaft, man erinnert sich, ordentlich Wellen geschlagen hatte. Merz bedankte sich ausdrücklich bei Spahn für dessen Einsatz, insbesondere beim Reformtempo der letzten Wochen. Um die Personalie Frei wird die Fraktion am 29. Juli in einer Sondersitzung offiziell abstimmen. Wetten, dass das Ergebnis bereits absehbar ist?
Friedrich Merz und Markus Söder schlagen Thorsten Frei als neuen Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag vor, nachdem Jens Spahn vergangenes Wochenende nach vehementer Kritik an seinem Umgang mit dem Thema Leihmutterschaft zurücktrat. Frei gilt als verlässlicher Strippenzieher und moderater Pragmatiker im Team – gerade jetzt, wo steigende Unsicherheiten und interne Streitpunkte die Regierungsarbeit herausfordern. Aktuelle Medien berichten zudem, dass Frei in seiner bisherigen Rolle schon maßgeblich an entscheidenden Kompromissen innerhalb der Fraktion mitwirkte und sowohl als Brückenbauer zwischen CDU- und CSU-Flügeln als auch im direkten Draht zu den Koalitionspartnern geschätzt wird. Die Abstimmung über seine Ernennung wird am 29. Juli erwartet; Beobachter sehen in Frei eine sichere Wahl, die vor allem auf Kontinuität und Geschlossenheit setzt.