Mit quietschenden Schuhen auf regennassem Rasen begann für den VfB Stuttgart die neue Champions-League-Saison. Und wie es manchmal so läuft – kaum ist das Spiel angepfiffen, steht schon ein Mann im Mittelpunkt: Ermedin Demirovic.
Rasanter Auftakt und ein Mann für die Tore
Bereits in der 20. Minute zappelte der Ball erstmals in den Maschen – Demirovic vollstreckte, als hätte er nie etwas anderes getan. Zwar hielt der Jubel nicht lange, denn Viking Stavanger legte nach und glich fix wieder aus. Doch trotz diesem kleinen Nackenschlag blieben die Stuttgarter ruhig – beinah schon abgeklärt für eine Mannschaft, die noch am Anfang der Champions-League-Reise steht.
Keine zehn Minuten später lief alles wieder in die gewünschte Richtung: Undav steckte zweimal genial durch, Demirovic schob, drehte, hämmerte – wie auch immer man es nennen mag – das Leder für den VfB zwei weitere Male ein. Den Ball, den er mit der Hüfte annahm, werden Fans wohl nicht so schnell vergessen.
Spielkontrolle nach furiosem Beginn
Nach der Pause trat Stuttgart nicht mehr ganz so wild, aber keinesfalls weniger entschlossen auf. Stavanger mühte sich, aber mehr als ein paar harmlose Annäherungen sprangen nicht heraus. Die zweite Hälfte plätscherte stellenweise vor sich hin – typisch für Spiele, in denen die führende Mannschaft genau weiß, was sie tut und keine Risiken mehr eingeht.
Bedeutung des Sieges für den VfB
Es ist eben nicht nur irgendein Sieg. Wer das erste Gruppenspiel gewinnt, der verschafft sich Luft – im Kopf, auf dem Papier und in den Trainerplänen. In der Champions League ist genau das Gold wert. Außerdem: Dass man nach kurzem Wackler so abgeklärt zurückschlagen kann, ist ein Zeichen von Reife, das in Stuttgart in den letzten Jahren nicht selbstverständlich war.
Ausblick in der Gruppe
Mit solchem Auftritt im Rücken lässt es sich leichter nach vorne blicken – und für die kommenden Gegner wird Stuttgart nun garantiert keine angenehme Aufgabe. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Selbstbewusstsein der Mannschaft nicht als Strohfeuer entpuppt. Aber wer weiß, vielleicht hat dieser flotte Auftakt tatsächlich das Potenzial, als Initialzündung für eine starke Champions-League-Saison zu dienen.
Kurz & knapp
Stuttgart legte einen verheißungsvollen Start in die CL-Gruppenphase hin und feierte einen 3:1-Heimsieg gegen Stavanger – dreimal war Demirovic zur Stelle, das war fast schon spektakulär. Beeindruckend war dabei weniger die offensive Feuerkraft allein, sondern auch, wie ruhig das Team nach dem schnellen Ausgleich blieb und wieder Kontrolle übernahm.
Bedeutung und Perspektive
Solche Siege sind in internationalen Wettbewerben oft der mentale Türöffner. Trainer, Spieler und Fans dürfen nun hoffen, dass die frühe Euphorie nachhaltig Wirkung zeigt – die Mannschaft agierte abgeklärt, taktisch diszipliniert und zeigte Moral nach dem Dämpfer. Ein starker Auftakt, der Hoffnung macht – wenn auch eine Schwalbe noch keinen Sommer (oder Europapokal-Herbst) macht.
Aktuelle Recherchen & Ergänzung
Laut neuesten Berichten aus verschiedenen Sportportalen werden die Gruppenphasen der Champions League dieses Jahr besonders spannend, da einige Außenseiter mit mutigen Auftritten aufhorchen lassen.
Zudem gab der VfB Stuttgart bekannt, dass der Fokus nach dem erfolgreichen Auftakt weiter auf konsequentem Defensivspiel liegt, um auch gegen größere Namen bestehen zu können.
Norwegische Medien zeigten sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit Stavanger, da die Mannschaft nach ihren Möglichkeiten agierte und phasenweise mithalten konnte.