Gladbach taumelt weiter: Auch gegen Hoffenheim gibt es keine Punkte

Im eigenen Stadion konnte Borussia Mönchengladbach erneut nicht überzeugen. Nach einer 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim bleibt das Team trotz großem Kampfgeist weiter sieglos – und der Druck auf Mannschaft und Trainer wächst.

heute 19:44 Uhr | 2 mal gelesen

Blasses Heimspiel: Hoffenheim nutzt Gladbacher Schwächen

Ehrlich gesagt, es zieht sich wie Kaugummi durch die Saison: Gladbach verliert schon wieder, diesmal mit 1:2 – und das ausgerechnet im Borussia-Park, wo eigentlich der Funke aufs Publikum überspringen sollte. Nach dem frühen Rückstand durch Bambase Conte (11. Minute!) hätten sich viele wohl einen anderen Verlauf erhofft; stattdessen wirkte viel Stückwerk, wenig Struktur – als würde die Mannschaft an einem Puzzle mit fehlenden Teilen basteln.

Gladbacher Hoffnung flackert nur kurz auf

Klar, Wael Mohyas Ausgleich direkt nach der Pause ließ die Herzen für einen Moment höher schlagen. Doch ehe man sich versieht, steht Alexander Prass plötzlich frei vor dem Tor, trifft – und auf einmal ist der Spielverlauf wieder aus den Händen geglitten. Unfreiwillig erinnert das an diese Tage, an denen alles schiefzulaufen scheint – auch wenn die Chancen da waren, wollte der Ball einfach nicht rein.

Mühe allein reicht nicht – Hoffenheim verteidigt leidenschaftlich

Gerade in der Schlussphase wirkte es fast wie ein „Alles oder Nichts“ für die Fohlen, aber ein bisschen fehlte der letzte Funken Überzeugung. Unschärfe vorne, Wackler hinten: Ein abgefälschter Scally-Schuss bleibt harmlos, Hoffenheim verteidigt alles weg. Übrigens, mit ein paar anderen Entscheidungen (Stichwort: Präzision im Passspiel) hätte es durchaus kippen können – aber hätte, hätte, Fahrradkette.

Nachwehen der Europa League? Hoffenheim kann noch

Kurze Randnotiz: Hoffenheim war zuletzt durch die Europa-League-Pleite gegen Besiktas sichtlich angeknockt, stünde jetzt aber plötzlich mit mehr Selbstvertrauen da. Gerade im Abstiegskampf zählt so ein Auswärtssieg doppelt und verschafft Luft zum Atmen. Irgendwie ist Fußball eben doch nicht berechenbar – schwupp, läuft es im Ligaalltag wieder anders.

Tabellenende: Gladbach unter Zugzwang

Was bleibt? Gladbach muss sich dringend neu ordnen. Alexander Blessin steht mit dem Rücken zur Wand – nicht nur die Defensive ist löchrig, auch das Zusammenspiel stimmt noch nicht. Eigentlich traurig: Nach sechs Spieltagen null Punkte, das gab es selten. Wenn die Fohlen nicht bald die Kurve kriegen, kann auch die Unterstützung von den Rängen irgendwann nicht mehr helfen. Und übrigens: Die Hoffnung stirbt letztlich zuletzt.

Erneute Niederlage für Borussia Mönchengladbach

Gladbach steht nach der Pleite gegen Hoffenheim weiter ohne jeglichen Zähler da und verliert obendrein zusehends die defensive Stabilität. Trainer Blessin wird bereits früh in der Saison kritisch beäugt; in Fankreisen wächst die Sorge, dass der Abwärtstrend sich festsetzt, während Hoffenheim moralisch gestärkt in die nächsten Aufgaben geht. Auffällig war: Die Gastgeber spielten teils mutig nach vorn, wirkten aber in den entscheidenden Momenten fahrig und konzeptlos.

Weitere Entwicklungen und Stimmen aus den Medien

Aktuelle Berichte der letzten 48 Stunden unterstreichen die angespannte Atmosphäre bei Gladbach: Während die lokale Presse die schlechte Chancenverwertung und individuellen Fehler kritisiert, hebt die FAZ hervor, dass die Defensive in ihrer derzeitigen Verfassung kaum bundesligatauglich scheint. Die „Süddeutsche“ berichtet von ersten Diskussionen um Blessins Zukunft nach dem misslungenen Saisonstart (Quelle: Süddeutsche). Die TSG Hoffenheim sieht sich laut der "Zeit" nach einem schwachen Europapokalerlebnis wieder im Aufwind und setzt vor allem auf ihre offensive Flexibilität, die gegen Gladbach den Unterschied machte (Quelle: Zeit). Weiteren Medien zufolge steht in den kommenden Wochen eine Zielkorridorkorrektur auf dem Plan: Für Gladbach könnten je nach Verlauf rasche personelle Veränderungen anstehen (Quelle: FAZ).

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