Von London bis in den Balkan
Diesmal dürfen die Kraichgauer zunächst an die Themse reisen – Crystal Palace ruft. Doch damit nicht genug: Auch Olympiakos Piräus in Griechenland, RSC Anderlecht in Belgien und das weniger klangvolle, aber nicht weniger temperamentvolle OF Iraklion auf Kreta stehen auf dem Europa-Kalender. Wer je in einem fremden Stadion durch das Pfeifkonzert der Heimfans ins Grübeln kam, ahnt: Diese Gruppenphase kann Gänsehaut und Herzklopfen.Bekannte Gesichter zu Hause
Die Lose meinen es aber auch zu Hause abwechslungsreich: Lyon, Ferencvaros, Besiktas Istanbul und Sturm Graz machen sich in Sinsheim die Ehre. Für Coach Christian Ilzer wird das Wiedersehen mit Graz wohl mehr als nur ein strategisches Duell. Vielleicht, ganz vielleicht, lugt in solchen Momenten auch ein wenig Wehmut zwischen die Pfosten.Leverkusens Reiseplan – mit Schlaglöchern?
Und Bayer Leverkusen? Die werden ebenfalls auf die Probe gestellt, ob sie sich in Lyon, Zagreb, Posen und beim Ausflug nach Iraklion behaupten können. Es bleibt also kaum Zeit für Gemütlichkeit – Europas Fußballherbst ist hektisch und bisweilen ziemlich rau.Daheim gegen die Großen
Im eigenen Stadion locken dennoch Duelle mit Marseille und Salzburg die Zuschauer. Kein Wunschkonzert – eher ein Test für Nerven und Kaderbreite. Die Gruppenphase dürfte alles sein, nur kein sanftes Durchgleiten.Vom Start zum vielleicht fernen Ziel
Offizieller Auftakt ist der 15. September. Wer am 26. Mai 2027 in Frankfurt das Ziel erreicht, steht in den Sternen. Fürs Erste bleibt Raum zum Fantasieren – und das ist auch gut so.Im Europapokal wartet auf Hoffenheim ein wilder Ritt: Neben dem Auftakt bei Crystal Palace reisen die Sinsheimer auch zu Olympiakos, Anderlecht und Iraklion – alles Orte mit hitziger Atmosphäre. In der eigenen Arena geben Topteams wie Lyon, Ferencvaros, Besiktas und Sturm Graz ihre Visitenkarte ab, was für Spannung und persönliche Geschichten sorgt, gerade für Trainer Ilzer. Auch Bayer Leverkusen hat es mit einer anstrengenden Gruppe zu tun, unter anderem mit Auswärtsspielen in Lyon und Zagreb. Aktuelle Recherchen zeigen, dass die deutsche Presse in ihren neuesten Artikeln insbesondere die Mischung aus Vorfreude und Unsicherheit hervorhebt: Während einige Blätter wie die "Süddeutsche Zeitung" die Gruppengegner und Stadionerlebnisse fokussieren, diskutieren andere wie "FAZ" die Chancen auf ein Weiterkommen trotz starken internationalen Felds. "Spiegel Online" stellt darüber hinaus die logistischen Hürden und die Bedeutung der Fanszenen in den Mittelpunkt, denn Organisation und Emotion gehen im internationalen Wettbewerb Hand in Hand. Außerdem scheint der Verlauf der politischen Entwicklungen das Sicherheitsgefühl vieler Anhänger zu beeinflussen. Generell ist die Erwartung hoch, dass die Europa-League-Saison reich an Geschichten, Überraschungen und – hoffentlich – auch späten Erfolgen für die deutschen Clubs sein wird.