Kartenzahlungen auf Wachstumskurs: Ein Blick auf aktuelle Trends

In Deutschland wird immer öfter zur Karte gegriffen – laut neuen Zahlen erreichten Kartenzahlungen im Jahr 2025 ein neues Hoch.

heute 13:38 Uhr | 4 mal gelesen

Zahlreiche Details aus der jüngsten Zahlungsstatistik der Deutschen Bundesbank zeigen: Das Zahlen mit Karte ist längst mehr als ein Großstadt-Phänomen. 2025 wurden nach offiziellen Angaben ungefähr 14,5 Milliarden Kartenzahlungen verzeichnet—elf Prozent mehr als noch im Vorjahr. Rechnet man nach, kommt man auf einen Anteil von rund 43 Prozent aller Transaktionen von sogenannten Nichtbanken. Interessant bleibt jedoch: Die klassische Lastschrift behauptet sich nach wie vor, auch wenn ihr Anteil minimal von 31 auf 30 Prozent rutschte; in konkreten Zahlen stieg die Zahl der Lastschrifteinzüge sogar leicht, auf rund zehn Milliarden. Überweisungen legten ebenfalls leicht zu (plus drei Prozent), damit summierten sich 7,8 Milliarden Vorgänge auf etwa 23 Prozent Anteil am Gesamtvolumen. Wirklich spannend: SEPA-Instant-Überweisungen – da ist regelrecht Bewegung drin. Sage und schreibe 102 Prozent mehr dieser Soforttransfers, insgesamt rund 680 Millionen an der Zahl. Binnen eines Jahres sprang ihr Anteil deutlich, von 4,9 auf immerhin 9,4 Prozent. Noch so eine gewaltige Zahl: Der Überweisungswert lag 2025 bei satten 66 Billionen Euro – damit machten sie rund 90 Prozent aller Zahlungswerte aus. Lastschriften waren mit sechs Billionen Euro (also acht Prozent) deutlich abgeschlagen. Parallel schrumpfte die Zahl der Geldautomaten erneut um drei Prozent auf 48.000 Stück, während die Bezahlterminals in Ladengeschäften regelrecht sprießen – elf Prozent Zuwachs auf etwa 1,3 Millionen. Überraschend? Vielleicht nicht. Aber es zeigt, wie sehr sich unser Alltag in Richtung digitales Bezahlen verschiebt. Und Hand aufs Herz: Wer hebt heute noch Bargeld ab, wenn man fast überall kontaktlos zahlen kann?

Im Jahr 2025 erreichten Kartenzahlungen in Deutschland einen neuen Höchststand und machten 43 Prozent aller Zahlungen von Nichtbanken aus. Die Zahl der Lastschrifteinzüge bleibt hoch, während besonders SEPA-Instant-Überweisungen mit exponentiellem Wachstum auffielen – ein deutliches Zeichen für den Trend zur digitalen, schnellen Zahlungsabwicklung. Allgemein zeigen die Zahlen einen fortgesetzten Rückgang von Bargeldnutzung und Geldautomaten, wie auch zahlreiche Medien berichten; das Münz- und Scheinzeitalter scheint langsam dem kontaktlosen Bezahlen zu weichen. Ergänzung recherchierter Informationen: Die Bundesbank veröffentlichte zuletzt, dass der Trend zu bargeldlosen und digitalen Zahlungsmethoden durch die Corona-Pandemie weiter beschleunigt wurde; Händler rüsten stationär und online massiv auf kontaktlose Zahlung auf. Zeitgleich wird jedoch kritisch angemerkt, dass mit dem Rückgang von Geldautomaten besonders ländliche Regionen zunehmend Probleme beim Bargeldzugang bekommen könnten. Zudem werden Datenschutz und Akzeptanz von Instant Payments nach wie vor in der Bevölkerung durchaus kontrovers diskutiert – ein Aspekt, den Experten und Verbraucherschützer laut mehreren Artikeln aktuell verstärkt aufgreifen.

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