Kleinstunternehmen entdecken KI: Jeder Dritte automatisiert Abläufe

Künstliche Intelligenz zieht in Deutschlands Kleinbetriebe ein: Laut einer aktuellen Lexware-Umfrage setzen immer mehr Ein-Personen- und Kleinstunternehmen auf KI-gestützte Automatisierung.

heute 14:51 Uhr | 2 mal gelesen

Wenn ich so über die Schlagzeilen scrolle, überrascht es mich nicht, dass KI inzwischen nicht nur in den Großkonzernen, sondern auch bei den Kleinsten angekommen ist. Laut einer neuen Befragung unter knapp 3.000 Unternehmerinnen und Unternehmern mit weniger als zehn Beschäftigten – eine immense Menge übrigens – nutzen bereits rund 34 Prozent KI, um gewisse Geschäftsprozesse zu automatisieren. Nur kurz zum Vergleich: Im Herbst 2025 (ja, das klingt seltsam in einer Nachricht von heute, aber so steht’s da!) waren es erst 16 Prozent gewesen. Beeindruckend, oder? Noch spannender finde ich, dass 64 Prozent dieser Tüftler und Selbstständigen mindestens mehrmals die Woche KI einsetzen – und über 40 Prozent sogar tagtäglich. Diese sogenannten Kleinstunternehmen, häufig völlig unter dem Radar der Tagespresse, sind absolut unverzichtbar: Sie machen satte 85 Prozent aller deutschen Betriebe aus, beschäftigen Millionen und tragen immerhin ein gutes Zehntel zur gesamten Wirtschaftsleistung bei. Marcus Diekmann, ein Mann, der die Digitalisierung nicht nur als Schlagwort kennt, meint gar, dass gerade die Kleinen zu den eigentlich großen Gewinnern der KI werden könnten. Warum? Ganz simpel: flache Hierarchien, wenig Bürokratie, in der Regel keine sperrigen Entscheidungswege. Das klingt tatsächlich schlüssig. Christian Steiger von Lexware geht sogar noch weiter und hofft, dass die neuen Technologien Gründungen in Deutschland wieder attraktiver und leichter machen könnten. Ob das tatsächlich den erhofften Gründer-Boom lostritt? Man darf (verstohlen?) hoffen.

Der rasante Zuwachs beim KI-Einsatz in deutschen Kleinstunternehmen überrascht wenig – viele sehen Künstliche Intelligenz schlichtweg als Überlebenshilfe in einer immer komplexer werdenden Geschäftswelt. Dabei reichen die Einsatzgebiete von automatisierter Buchhaltung über Textgenerierung bis hin zum Kundenservice. Einige neue Umfragen und Analysen unterstreichen, wie niedrig die Zugangsbarrieren mittlerweile sind: Schon eine Handvoll günstiger Tools genügt oft, um Routinetätigkeiten auszulagern und Zeit für das eigentliche Unternehmenswachstum freizuräumen. Experten weisen jedoch auch auf Risiken wie mangelnde Transparenz, Datenschutzprobleme oder Fehleinschätzungen bei KI-Empfehlungen hin, weshalb Qualifizierung und kritische Begleitung weiterhin unerlässlich bleiben. Interessanterweise berichten verschiedene Medien aktuell, dass nicht nur Start-ups, sondern auch traditionelle Handwerksbetriebe zunehmend experimentierfreudig werden, was den Digitalisierungsgrad in vielen Branchen auf ein neues Level hebt.

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