Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin fordert die Polizeigewerkschaft eine bessere rechtliche Ausstattung für die Polizei. Insbesondere werden moderne Befugnisse wie Präventivhaft, elektronische Fußfessel, Online-Durchsuchung und der Einsatz von KI-gestützter Videoüberwachung gefordert. Der Gewerkschaftsvorsitzende Heiko Teggatz sieht Versäumnisse bei Politik und Justiz, die aus seiner Sicht nicht die notwendigen Anpassungen im Polizeigesetz und Jugendstrafrecht auf den Weg gebracht hätten, was letztlich zu dem tragischen Vorfall geführt habe. Recherchen ergeben: Der Anschlag hat eine Debatte über die Balance zwischen Freiheitsrechten und polizeilichen Befugnissen ausgelöst. Mehrere Politiker, u. a. Berlins Innensenatorin Spranger, sprechen sich für eine Prüfung strengerer Maßnahmen gegen islamistischen Terror und besser geschützte Veranstaltungen aus. Hintergrund bleibt die Frage, wie Sicherheitsbehörden auf Radikalisierung und konkrete Gefahren reagieren können, ohne rechtsstaatliche Standards zu gefährden. (Quellen: taz.de, spiegel.de, sueddeutsche.de)