Spanien krönt sich zum Fußball-Weltmeister

La Roja hat es geschafft: Nach einer zähen Partie mit späten Wendungen triumphiert Spanien mit 1:0 nach Verlängerung im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft.

heute 00:05 Uhr | 8 mal gelesen

Wer vor Anpfiff auf ein Offensivfeuerwerk gehofft hatte, wurde zunächst eines Besseren belehrt. Es gab zwar früh die Chance für Lamine Yamal, der nach feiner Kombination mit Dani Olmo für einen Hauch Gefahr sorgte, aber Argentiniens Keeper Martinez war zur Stelle. Das argentinische Team suchte Sicherheit im Ballbesitz, wirkte jedoch über weite Strecken ideenlos und kam offensiv kaum aus seiner Hälfte heraus. Die spanische Elf drückte, doch an Argentiniens Abwehr gab es, zumindest in der ersten Hälfte, wenig zu rütteln. Viel Ballbesitz, wenig Ertrag — Halbzeitstand: 0:0. Nach einer Show-Pause mit Glanz und Pop-Ikonen — man muss es mögen — entwickelte sich das Spiel im zweiten Durchgang deutlich spannender. Spanien machte weiter Druck, schob vor allem über die Außenbahnen an, blieb aber zunächst glücklos. Argentinien setzte kaum eigene Zeichen, auffällig wurde höchstens die erhöhte Härte in den Zweikämpfen: Ein Foul jagte das nächste. Die Unsportlichkeiten gipfelten schließlich in der gelb-roten Karte für Enzo Fernández in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit, womit Argentinien in der Verlängerung dezimiert war. In der Extrazeit überschlugen sich dann beinahe die Ereignisse: Erst trifft Nico Williams, doch der Schiedsrichter pfeift ein Foul in der Entstehung. Nur wenige Minuten später dann der verdiente Durchbruch: Williams setzt sich abermals durch, Ferran Torres schaltet blitzschnell, trifft zum 1:0. Argentinien rafft sich noch einmal auf, findet plötzlich doch Chancen — aber zu spät. Spanien jubelt, Argentinien hadert, und am Ende ist das Team von Trainer De la Fuente neuer Weltmeister.

Spanien ist nach einem herb umkämpften Finale zum neuen Fußball-Weltmeister gekürt worden. Das entscheidende Tor erzielte Ferran Torres in der Verlängerung, nachdem Spanien im gesamten Spiel feldüberlegen war, während Argentinien vor allem durch Defensivarbeit auffiel und letztlich nach einer gelb-roten Karte in Unterzahl agieren musste. Weltweit wird Spaniens Turnierleistung als Beleg für die Rückkehr zum spielstarken, kombinationsfreudigen Fußball gefeiert. Laut aktuellen internationalen Pressestimmen wurde besonders die Nervenstärke der spanischen Mannschaft in kritischen Phasen hervorgehoben; gleichzeitig weisen viele Berichterstattungen auf den zunehmend physischen Charakter von Endspielen hin, der die Grenze zwischen Zweikampfhärte und Unsportlichkeit zu verwischen droht. Neben der sportlichen Leistung stand auch die umfangreiche Halbzeitshow international in der Kritik: Während einige Medien den Unterhaltungswert lobten, empfanden andere die Inszenierung als zu dominant und künstlich. In Spanien sorgt der Titel verständlicherweise für eine wahre Fußball-Euphorie, während die argentinische Presse insbesondere das ungenutzte Offensivpotential ihrer Mannschaft bedauert.

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