Tragischer Busunfall in Ungarn – Zwölf Tote beklagt

Ein schwerer Busunfall reißt in Ungarn mindestens zwölf Menschen aus dem Leben. Die Katastrophe ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag.

heute 09:26 Uhr | 1 mal gelesen

Es ist eines jener Unglücke, die einen beim Lesen kurz innehalten lassen: In der Nacht ereignete sich bei Mezokeresztes in Ungarn ein folgenschwerer Unfall. Laut Angaben des Ministerpräsidenten Péter Magyar kam ein Reisebus aus Polen von der Fahrbahn ab, stürzte in einen Straßengraben und blieb auf der Seite liegen. Mehrere Scheiben zersplittert, Koffer und persönliche Habseligkeiten über das Gelände verstreut – so beschreiben die ersten Fotos diesen düsteren Morgen. Insgesamt befanden sich 57 Passagiere und zwei Fahrer im Bus, unterwegs nach Nyíregyháza – ziemlich viele für einen normalen Sonntag. Nach ersten Hinweisen könnte Müdigkeit beim Fahrer eine Rolle gespielt haben. Möglich, dass er eingeschlafen ist, aber Näheres bleibt vorerst Spekulation. Die Polizei ermittelt noch. Solche Nachrichten lassen einen nachdenklich zurück: Wie schnell kann Routine von einer Sekunde auf die andere ins Gegenteil umschlagen.

In Ungarn ist in der Nacht auf Sonntag ein Reisebus aus Polen verunglückt. Dabei kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden teils schwer verletzt. Der Bus war mit fast 60 Personen auf dem Weg nach Nyíregyháza, als er offenbar wegen eines Konzentrationsfehlers des Fahrers von der Autobahn abkam und nach dem Umkippen in einem Graben zum Stillstand kam. Die Ermittlungen stecken noch in den Anfängen, aber wie örtliche Medien berichten, könnte Übermüdung oder mangelnde Aufmerksamkeit die Ursache gewesen sein. Rettungskräfte standen bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz; deren Berichte sprechen von chaotischen Szenen und enormer psychischer Belastung für die Beteiligten. In ganz Mitteleuropa sorgen Busunglücke immer wieder für Schlagzeilen, doch eine derartige Zahl von Todesopfern ist äußerst selten. Laut aktuellen Artikeln aus internationalen Medien nimmt die Zahl tödlicher Unfälle im grenzüberschreitenden Reiseverkehr zwar ab, doch die Herausforderungen – etwa lange Fahrzeiten und wachsende Anforderungen an die Fahrer – bleiben bestehen. Experten mahnen, dass mehr Präventionsarbeit und klare fahrtechnische Vorschriften ähnlich wie im Lkw-Verkehr auch für Reisebusse nötig sind.

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