Trump springt für Infantino in die Bresche, nachdem mehrere Fußballverbände den Fifa-Präsidenten wegen intransparenter Geschäftspläne kritisieren. Im Kern geht’s ums sogenannte Fifa Forward Enterprise, bei dem ein erheblicher Anteil der Vermarktungsrechte an private Investoren verscherbelt werden sollte – ein Schritt, der für viel Misstrauen und politische Spannungen sorgt. Trump ignoriert die Vorwürfe und setzt weiter auf das Erfolgsimage Infantinos, während die Diskussion über Transparenz und Einfluss im Fußballgeschäft internationale Wellen schlägt. NEU: Nach aktuellem Kenntnisstand berichten taz und insbesondere die Süddeutsche am 8. Juni über wachsende Kritik an der Kommerzialisierung der Fifa durch Infantino, die Glaubwürdigkeit des Verbands stehe erneut auf dem Prüfstand. In der FAZ wird außerdem diskutiert, wie die unterschiedlichen Interessenslagen zwischen europäischen und außereuropäischen Fußballverbänden den Machtkampf verschärfen. Zuletzt, laut Spiegel-Online, wächst besonders im Umfeld der WM-Auslosung der Druck auf Infantino, endlich in Sachen Transparenz und Vergabepraxis mehr Offenheit zu zeigen.