Braga bezwingt Freiburg im dramatischen Europa-League-Hinspiel

Braga hat im ersten Duell gegen Freiburg in der Europa League einen 2:1-Sieg gefeiert – und zwar buchstäblich auf den letzten Metern. Das späte Siegtor sorgt für Spannung vor dem Rückspiel.

30.04.26 23:23 Uhr | 2 mal gelesen

Bereits nach acht Minuten musste Freiburg den ersten Dämpfer verdauen: Tiknaz hatte nach einem blitzschnellen Zusammenspiel abgezogen, der Ball zappelte im Netz. Die Antwort der Breisgauer ließ kaum auf sich warten – Grifo, wie so oft mit dem richtigen Riecher, schloss einen mustergültigen Konter zum Ausgleich ab (16.). Danach wurde das Spiel härter, verbissener, weniger durchsichtig. Mal ehrlich, Torchancen waren Mangelware – beide Teams rangen, schenkten sich nichts. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs schien Braga schon auf Kurs zur Führung, doch Zalazar scheiterte vom Punkt – Atubolu ahnte die Ecke, stark pariert! Nach der Pause plätscherte das Match weiter dahin: Braga mit viel Ballbesitz, doch Freiburg clever, gut organisiert, wenig Raum. Alles schien auf ein Unentschieden hinauszulaufen – und dann, als die meisten wohl schon geistig am Rückspiel feilten, fiel plötzlich das Siegtor. Ein Abpraller vor Atubolu, Dorgeles reagiert blitzschnell und drückt den Ball über die Linie (90.+2). Jetzt geht Braga mit einem kleinen Vorteil in die Rückpartie – aber entschieden ist hier noch lange nichts.

Braga hat sich mit diesem 2:1 eine gute Ausgangslage für das Rückspiel geschaffen, auch wenn das Ergebnis denkbar knapp ausfiel. Auffällig: Beide Mannschaften taten sich über weite Strecken schwer, echte Torchancen herauszuspielen, doch in den entscheidenden Momenten waren sie zur Stelle. In portugiesischen Medien wird Bragas Effizienz und der starke Freiburger Torhüter Atubolu hervorgehoben; zudem herrscht Spannung, wie Freiburg im Rückspiel – vielleicht mit neuen taktischen Ideen – reagieren wird. Weitere Infos aus aktuellen Recherchen: Braga kämpft in der heimischen Liga um einen internationalen Platz und setzt stark auf Talente aus der eigenen Jugend. Die Stimmung im Stadion war elektrisierend, auch weil viele Fans nach Wochen wieder dabei sein durften – was ein Heimsieg noch wertvoller macht. Freiburg wiederum hadert ein wenig mit dem späten Gegentor, sieht sich aber keinesfalls als Außenseiter für das Rückspiel. Im europäischen Wettbewerb ist das Weiterkommen nach einem Auswärtstor nicht unmöglich, wie auch Experten in diversen Analysen betonen.

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