Rekordnacht am Millerntor: Bayern zerlegt St. Pauli und bricht historischen Bundesliga-Rekord

Das Millerntor wurde zur Partyzone für den FC Bayern – mit einem 5:0 bei St. Pauli stellen die Münchner nicht nur die Weichen auf Meisterschaft, sondern pulverisieren auch den Torrekord.

heute 20:52 Uhr | 3 mal gelesen

Leise Hoffnung lag in der Luft, als St. Pauli den deutschen Rekordmeister empfing – aber nach 90 Minuten blieb davon kaum etwas übrig. Musiala köpfte nach nur neun Minuten ein und stellte damit den Bundesliga-Torrekord von 1971/72 ein. Es folgte eine Flut: Goretzka netzte nach einem chaotischen Freistoß zum 102. Saisontor ein – das war Historie. Keine 60 Sekunden später zappelte Olises Distanzschuss im Netz, Jackson erhöhte nach einem blöden Fehler der Gastgeber noch weiter. Und selbst als alles längst entschieden war, durfte Guerreiro noch durchs Strafraumfeld spazieren und das 5:0 klarmachen. St. Paulis Abwehr wirkte phasenweise wie ein löchriger Käse, während die Bayern ihre Überlegenheit geradezu demonstrativ auskosteten. Gelegentliche Lichtblicke – wie Metcalfes Strich aus der zweiten Reihe – gingen fast unter. Bayern zieht mit diesem Machtdemonstrations-Sieg wieder auf Abstand an der Spitze davon; St. Pauli dagegen hängt weiter tief im Keller fest. Kompany wird wohl ein kleines Lächeln nicht unterdrücken können, bei so viel Spielfreude trotz Rotation. Was so ein Abend alles auslösen kann – im Norden Fassungslosigkeit, in München Jubel und stolz geschwellte Brust. (Notiz am Rande: Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass Bayern mal um die 102 Bundesligatore in einer Saison schießt?)

Bayern München hat mit dem 5:0-Auswärtssieg gegen St. Pauli nicht nur einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft gemacht, sondern auch den fast 53 Jahre alten Torrekord in der Bundesliga geknackt. Angesichts der dominanten Vorstellung über das gesamte Spiel und dem Rekord von 102 Saisontoren wird der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften eklatant deutlich. Aktuelle Recherchen zeigen, dass der FCB nicht nur sportlich glänzt, sondern auch finanziell weiterhin die Liga dominiert, und dass Trainer Kompany in den letzten Wochen frischen Wind ins Team gebracht hat. Interessanterweise gab es nach dem Spiel Diskussionen über die finanzielle Schieflage zwischen Topklubs wie Bayern und kleineren Teams, die sich angesichts solcher Ergebnisse betont machtlos zeigen – ein Thema, das in der Berichterstattung vieler großer Medien aktuell an Relevanz zulegt. Die Diskussionen um die Wettbewerbsbalance und die Zukunftsperspektiven der Liga heizen sich aktuell auch in Fan- und Expertenkreisen weiter auf. Es bleibt also nicht nur bei sportlichen Schlagzeilen.

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