Robin Gosens sagt selbst dazu: "Mein Ziel war es immer, eine WM als Spieler zu erleben. Dass es jetzt als Experte für die ARD klappt, fühlt sich ehrlich gesagt richtig gut an – so bleibe ich trotzdem ganz nah dran. Die Zusammenarbeit mit Lea Wagner und Malte Völz wird spannend, wir haben eine starke Chemie. Und Deutschland? Ich habe wirklich ein gutes Gefühl, vielleicht aus purer Überzeugung, vielleicht auch, weil wir einfach mal wieder dran sind."
Seinen ersten Auftritt als ARD-Experte gibt Gosens in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni, wenn Elfenbeinküste gegen Ecuador antritt (Anstoß 01:00 Uhr). Ganze sieben Mal wird er allein in der Vorrunde am Start sein. Axel Balkausky, Sportchef der ARD, freut sich auf einen "hellwachen, aktiven Profi", der mit seiner Erfahrung und Offenheit frischen Wind in die Runde bringt.
Parallel zu seiner Fußballkarriere beschäftigt sich Gosens intensiv mit psychischer Gesundheit – nicht nur im Privaten, sondern öffentlich im Podcast "Wie geht's?", der seit Mai in der ARD Mediathek läuft. Hier spricht er mit Gästen tiefgründig und direkt über mentale Herausforderungen und deren Bewältigung, ganz ohne mediales Blabla. All das wird vermutlich auch das WM-Team der ARD bereichern – denn selten mischten sich Spielfeld und Leben so freimütig. Verantwortlich für die ARD-Übertragungen ist übrigens der SWR.
Robin Gosens erweitert als frischer Experte das ARD-Team bei der Fußball-WM 2026 – als aktiver Spieler bringt er jede Menge Turniererfahrung und Analysestärke mit. Neben der Sportberichterstattung setzt Gosens mit seinem Podcast "Wie geht's?" ein Ausrufezeichen beim Thema mentale Gesundheit im Leistungssport und zeigt damit, dass Sport mehr ist als Tore oder Taktik. Auch abseits des Platzes setzt er sich für Offenheit und Mut in Sachen psychisches Wohlbefinden ein.
Die jüngsten Entwicklungen rund um die WM 2026 zeigen, dass Medienhäuser vermehrt auf authentische, meinungsstarke Stimmen aus dem Profisport setzen, um den Zuschauer:innen einen nahbaren Zugang zum Fußball zu ermöglichen. Die FIFA hat kürzlich neue Details zu Austragungsorten und Rahmenprogramm veröffentlicht, etwa Sonderformate für Fankultur und Nachhaltigkeit. Zudem wird mit Rekord-Zuschauerzahlen und einer nochmal höheren medialen Präsenz gerechnet, insbesondere wegen des Nordamerika-Triple (USA, Mexiko, Kanada), das komplett neue Herausforderungen an Logistik und Berichterstattung stellt (Quelle: eigene Recherche, Stand Juni 2024).