DFB-Pokal: Borussia Dortmund startet torreich gegen HEBC Hamburg

Mit einem deutlichen 5:0 ist Borussia Dortmund zu Gast beim Fünftligisten HEBC Hamburg in die erste Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Hamburger kämpften tapfer, konnten der Klasse von Dortmund aber auf Dauer wenig entgegensetzen.

01.09.26 22:55 Uhr | 49 mal gelesen

Der Auftakt ins Pokalabenteuer war für Borussia Dortmund ein Ausflug nach Hamburg – und das im besten Sinne: 5:0 hieß es am Ende gegen den vergleichsweise unbekannten Hamburger Klub HEBC. Man konnte anfangs nicht sicher sein, wie ernst die Dortmunder das Spiel nehmen würden.

Unorthodoxes Eigentor bringt Dortmund auf Kurs

Zu Beginn stemmten sich die Norddeutschen mit Herz und Lunge gegen die spielerische Übermacht der Gäste, aber irgendwann passiert es halt: Janek Wrede bugsierte den Ball – wahrscheinlich gegen jede seiner Gefühlsregungen – ins eigene Tor. So ein Eigentor im Pokal, das ist halt ein tragikomischer Moment. Die Szene wirkte wie ein Katalysator für den BVB.

Schlussoffensive vor dem Pausentee

Dortmund schien jetzt auf den Geschmack gekommen zu sein und erhöhte zügig: Svensson nach schöner Vorarbeit von Ryerson, dann zeigte Inacio zweimal seine Abschlussstärke. 3:0, 4:0 – kurz vor der Halbzeit war der Drops gelutscht. Vielleicht etwas zu früh, falls jemand Spannung erwartet hatte.

Nach der Pause: Alles nur noch Formsache

Die Dortmunder kontrollierten ab dem Wiederanpfiff das Spiel, eigentlich ohne an ihre Grenzen zu gehen. Silva setzte den Schlusspunkt und das Stadion war längst in Feierlaune – zumindest auf der einen Seite. HEBC versuchte zwischendrin Nadelstiche zu setzen, richtig gefährlich wurde es aber kaum.

Herzblut gegen Bundesliga-Routine

Mir persönlich imponiert dieser ungebremste Einsatz von HEBC – und das, obwohl die Nadel im Heuhaufen realistischer war als ein Hamburger Tor an diesem Abend. Dortmunds Defensive blieb souverän, zu Null mit links quasi. Für den BVB nur eine Pflichtübung, für HEBC das Spiel der Saison. So unterschiedlich kann Pokal sein.

Pokal-Realitäten und kleine Träume

Gibt schon diese seltenen Tage, da wünschte ich mir, der Fußballgott würde ausnahmsweise Mitleid mit dem Außenseiter haben. Aber Routine setzte sich diesmal durch. Für die Dortmunder war das der nächste Pflichtsieg, ein Gebäude-Dachziegel im großen Pokalziel. Für Hamburg bleibt immerhin die Erinnerung an das Flutlicht und die große Bühne – das kann im grauen Ligaalltag tatsächlich etwas Schwung bringen. Und vielleicht träumen jetzt beim HEBC ein paar Kids davon, selbst mal auf dem großen Rasen zu stehen.

Das Spiel in Kurzfassung

Borussia Dortmund hat erwartungsgemäß den nächsten Schritt im DFB-Pokal gemacht und HEBC Hamburg mit 5:0 besiegt. Gerechnet hatte wohl kaum jemand damit, dass der Fünftligist wirklich eine Chance hat – und so nahm das Duell den Verlauf, den viele erwartet hatten. Trotzdem blieben Momente, in denen die Hamburger ihren Kampfgeist präsentieren und den Favoriten hin und wieder fordern konnten.

Recherchen und aktuelle Stimmen

Laut "Kicker" war die Überlegenheit der Dortmunder spätestens nach dem kuriosen Eigentor nicht mehr wegzudiskutieren. Auch die "Süddeutsche Zeitung" hebt hervor, wie wichtig solche Spiele besonders für die Amateurklubs sind, die finanziell und emotional enorm profitieren. "Spiegel Online" berichtet von der großen Euphorie bei den HEBC-Anhängern – sie feierten trotz der klaren Niederlage bis spät in den Abend weiter, während die Dortmunder in die nächste Runde durchmarschieren.

Zusätzliche Infos und Einordnung

Der DFB-Pokal entwickelt immer wieder diese „kleinen Geschichten“ fernab des Mainstreams – für viele der Spieler beim HEBC ist es das Fußball-Highlight des Jahres. Nach aktuellen Medienberichten hat Borussia Dortmund das Spiel ohne neue Verletzungssorgen überstanden und gibt so auch Spielern mit weniger Spielzeit die Gelegenheit, sich zu zeigen. In der Bundesliga steht für Dortmund bald schon das nächste Topspiel an – dort wird der Ton sicher wieder rauer sein.

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