Die Ära Romano Schmid bei Werder Bremen endet abrupt: Der 24-jährige Mittelfeldspieler wechselt mit sofortiger Wirkung zu Frosinone Calcio, wie die Bremer am Mittwoch öffentlich machten. Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball, betonte, Schmid habe sich in den vergangenen Jahren nicht nur auf dem Platz als Führungsspieler etabliert, sondern auch eine echte Verbindung zu Fans und Stadt geschaffen. Letztlich überzeugte jedoch ein Angebot aus Italien – sowohl aus finanzieller Sicht für Werder als auch im Hinblick auf Schmids persönliche Wünsche. Der Spieler selbst blickt dankbar zurück: 'Bremen wird für mich immer etwas Besonderes bleiben. Ich habe hier den Abstieg, den Wiederaufstieg, meine Nationalmannschaftsberufung und sogar die Geburt meines Sohnes erlebt.' Jetzt reizt ihn die neue Herausforderung in Italien, sein erklärtes Traumland zum Fußballspielen. Schmid war Anfang 2019 zu Werder gestoßen, wurde an Wolfsberger AC ausgeliehen und feierte sein Bundesligadebüt noch im Dezember 2020. Insgesamt kommt er auf 192 Pflichtspiele und 18 Treffer für die Grün-Weißen, avancierte 2022 zum österreichischen Nationalspieler und schrieb seine ganz persönliche Geschichte in Bremen, die so schnell sicher nicht in Vergessenheit gerät.
Romano Schmids Abschied von Werder Bremen markiert nach fünf Jahren, mehreren Höhepunkten (darunter Auf- und Abstieg, Nationalteamdebüt und familiäres Glück) ein kleines Ende einer Ära an der Weser. Der Wechsel zu Frosinone Calcio ist für ihn nicht nur eine sportliche, sondern auch eine persönliche Entscheidung, beeinflusst durch den Wunsch, endlich in Italien zu spielen und sich dort weiterzuentwickeln. Medienberichte der letzten 48 Stunden betonen den Einfluss Schmids auf das Bremer Spiel und die Notwendigkeit, dass Werder auf dem Transfermarkt nach Ersatz sucht; gleichzeitig wird sein Wechsel in der österreichischen Sportpresse als ein typisches Beispiel für den Weg vieler österreichischer Talente in die internationalen Ligen gewertet. Zusätzlich wurde bekannt, dass Frosinone das Mittelfeld als strategischen Schwachpunkt betrachtet und gezielt erfahrene Spieler sucht – hier wird Schmid als Hoffnungsträger positioniert. Bremen wiederum nimmt den Transfer als wirtschaftliche Notwendigkeit, trotz sportlicher Einbußen, hin und dankt Schmid öffentlich für sein Engagement.