Die Lage in Iran nach den Angriffen von USA und Israel bleibt angespannt, über 550 Tote sind laut Rotem Halbmond zu beklagen, wobei die genaue Aufschlüsselung der Opfergruppen fehlt. Rettungs- und Hilfskräfte stehen weiter im Großeinsatz, während die politische und militärische Eskalation keinerlei Entspannung zeigt. Recherchen der TAZ, DW und anderen Medien von heute und gestern unterstreichen, dass insbesondere die iranische Zivilbevölkerung stark von der aktuellen Gewalt betroffen ist, während internationale Bemühungen um Vermittlung bislang kaum Wirkung zeigen. Eine weitere Recherche bestätigt, dass einerseits die humanitäre Lage im Land durch zerstörte Infrastruktur und Verkehrswege immer prekärer wird, andererseits politische Akteure beider Seiten jeweils die andere für die Eskalation der Gewalt verantwortlich machen.