Obwohl die Welt sehnsüchtig eine Atempause im Iran-Konflikt erwartet, stößt der Vorschlag etwa von Pakistan, Ägypten und der Türkei auf taube Ohren im Weißen Haus. Trump, natürlich nicht für diplomatische Zurückhaltung bekannt, äußerte sich am Rande einer Osterfeier im Weißen Haus zur Initiative: Sie sei ein Schritt in die richtige Richtung, aber nicht weitreichend genug. Die Situation bleibt explosiv. Trump ließ anklingen, dass die iranische Führung aktuell weniger radikal und rationaler agiere als zuvor, was fast schon ironisch wirkt, angesichts der fortgesetzten Drohungen mit Militärschlägen. Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses ordnete das Ganze dann noch als eine von vielen Ideen ohne Endorsement ein – die US-Operationen würden jedenfalls fortgesetzt. Währenddessen mühen sich Vermittler aus Pakistan, Ägypten und der Türkei an halbherzigen indirekten Gesprächen ab, die seit kurzem ziemlich ins Stocken geraten sind. Der Vorschlag einer temporären Waffenruhe wurde sowohl nach Teheran als auch an das Weiße Haus gereicht. Doch auch aus iranischer Sicht ist kein Durchbruch absehbar: Teheran lehnt die befristete Feuerpause mit der Begründung ab, man wolle den Gegnern keine taktische Verschnaufpause gönnen, um ihre Angriffe neu zu sortieren. So dreht sich die Eskalationsspirale weiter.
Der Vorstoß für eine 45-tägige Waffenruhe im Iran-Konflikt, getragen von mehreren Vermittlerstaaten, wurde von Trump als unzureichend abgeschmettert. Die indirekten Gespräche zwischen den Konfliktparteien stagnieren, und sowohl Iran als auch die USA lehnen Zugeständnisse ab – aus jeweils unterschiedlichen Kalkülen. Mehrere aktuelle Analysen, etwa auf deutschen Nachrichtenseiten, verweisen darauf, dass die angespannte Lage inzwischen nicht nur das Risiko eines regionalen Flächenbrands, sondern auch massive Auswirkungen auf globale Energiepreise und Sicherheitsinteressen hat. Darüber hinaus verstetigt sich die Formel von Eskalation und Blockade, obwohl die Zivilbevölkerung in beiden Staaten immer stärker unter den ökonomischen und sicherheitspolitischen Folgen leidet. Aktuelle Quellen berichten, dass insbesondere die europäischen Vermittler in den letzten 48 Stunden neue diplomatische Gesprächsformate sondieren, bislang aber ohne sichtbaren Durchbruch.