Misbah Khan wendet sich entschieden gegen die Kritik, das Bundesprogramm 'Demokratie leben' sei ausschließlich von linksorientierten Gruppen getragen oder vereinnahmt. Sie hebt hervor, dass die Unterstützten eine repräsentative Breite der Zivilgesellschaft abbilden und warnt vor Versuchen, rechte Akteure in Entscheidungsprozesse vor Ort stärker einzubinden – dies könnte das Engagement für Demokratie gefährden. In aktuellen Artikeln wird zusätzlich berichtet, dass die Debatte um das Förderprogramm nicht nur ein parteipolitischer Schlagabtausch ist, sondern Fragen der Demokratieentwicklung und gesellschaftlichen Polarisierung insgesamt aufwirft. Anfang Juni setzte sich auch die Bundesfamilienministerin Lisa Paus für den Erhalt und Ausbau von 'Demokratie leben' ein, betonte die Notwendigkeit, gemeinsam Demokratiefeindlichkeit in allen Schattierungen zu begegnen und forderte mehr Investitionen in politische Bildung. Zudem wird von mehreren Seiten betont, wie wichtig die kontinuierliche Förderung zivilgesellschaftlicher Projekte in Zeiten zunehmender extremistischer Tendenzen ist, besonders mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland.
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