Alexander Dobrindt betont, dass die Entwicklungen durch den Krieg im Iran von den Sicherheitsbehörden aufmerksam verfolgt werden, insbesondere im Hinblick auf Einzelpersonen und potenziell radikale Gruppen. Derzeit gebe es keinen Grund, von einer abstrakten auf eine konkrete Bedrohungslage zu wechseln – wenngleich sich diese Lage täglich ändern könne. Er unterstrich die Bedeutung der laufenden Grenzkontrollen angesichts der internationalen Situation und verwies darauf, dass bereits zehntausende Menschen an der deutschen Grenze zurückgewiesen wurden. Ebenfalls seien laut Dobrindt fast 9.000 Personen mit offenen Haftbefehlen und über 1.400 mutmaßliche Schleuser durch die Maßnahmen festgenommen worden – ein nach seinen Worten entscheidender Beitrag zur inneren Sicherheit und Abschiebebekämpfung. Was die WM betrifft, sieht Dobrindt die Rolle des Fußballs für die nationale Stimmung zwiespältig: Ob das Turnier tatsächlich für eine breitflächige Aufhellung in Deutschland sorgt, bleibt für ihn offen. Letztlich sei der sportliche Erfolg aus seiner Sicht das Ausschlaggebende – besser, die Mannschaft fokussiere sich stärker aufs Spiel als auf politische Botschaften. Er ist im Übrigen ziemlich optimistisch, dass das DFB-Team ins Finale einzieht.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach sich dafür aus, dass trotz des Krieges im Iran aktuell keine konkrete Gefahr für Großveranstaltungen in Deutschland wie die Fußball-Weltmeisterschaft bestehe – auch, wenn sich die Sicherheitslage theoretisch täglich ändern könne. Durch Grenzkontrollen habe Deutschland nicht nur illegale Migration eingeschränkt, sondern auch zahlreiche gesuchte Täter festgesetzt. Außerdem betonte Dobrindt, die Nationalmannschaft solle ihren Fokus auf den sportlichen Erfolg legen, ohne politische Debatten in den Vordergrund zu stellen. Laut aktuellen Medien (Stand: Juni 2024) dominiert das Thema Sicherheit im Zusammenhang mit Großereignissen weiterhin die Berichterstattung, wobei Experten und Politiker verstärkte Vorsichtsmaßnahmen zu internationalen Konflikten anmahnen. Das Bundesinnenministerium hat im Vorfeld der EM 2024 zusätzliche Sicherheitsbehörden mobilisiert und die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern intensiviert, wie beispielsweise auf Quelle: ZEIT Online berichtet wurde.