Manchmal läuft’s einfach. Die GfK hat am Freitag bestätigt: Finch thront mit seiner Scheibe „Aussenseiter Spitzenreiter“ weiterhin ganz oben in den deutschen Album-Charts. Ein ganz eigener Kosmos – und erstaunlich, wie beständig sich ein Künstler aus Brandenburg hier an der Spitze hält. Dicht auf den Fersen: Madonna schaffte mit „Confessions II“ den direkten Endspurt auf Rang zwei und Deep Purple schmettern mit ihrem Werk „Splat!“ gleich dahinter auf den dritten Platz. Im Single-Ranking ist es ein ähnliches Bild: Shakira und Burna Boy lassen ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“ von der Konkurrenz ungestört weiter auf Platz eins tanzen. Kitschkrieg, Blumengarten & Shirin David bleiben – keine Überraschung – auf der Zwei, während sich Summer Cem & Billa Joe den Bronzeplatz sichern. Die höchsten Neueinsteiger in den Single-Charts: Capital Bra & Samra mit „Ghetto Superstars“. Was viele gar nicht wissen: Für diese Auswertung zapft GfK Entertainment eine riesige Datenmenge aus etwa 2.600 Verkaufsstellen – vom Plattenladen um die Ecke über Internetshops bis zu den großen Streamingdiensten. Ziemlich umfassend, das Ganze. Trotzdem denke ich manchmal: Wie viel sagt das eigentlich noch über den Geschmack der Leute aus? Oder ist Streaming mittlerweile das einzige Maß aller Dinge? Fragen, die offen bleiben...
Finch hat mit seinem Album „Aussenseiter Spitzenreiter“ erneut die Nummer-1-Position in den deutschen Album-Charts verteidigt, wie die GfK aktuell meldet. Direkt hinter ihm starten Musikgrößen Madonna mit „Confessions II“ und Deep Purple mit „Splat!“ als Neueinsteiger durch, was den aktuellen Chart-Himmel zu einer überraschenden Mischung aus Popgiganten und Deutschrap macht. In den Single-Charts führt weiterhin der WM-Hit „Dai Dai“ von Shakira & Burna Boy, während Kitschkrieg, Blumengarten & Shirin David sowie Summer Cem & Billa Joe ihnen folgen und die „Ghetto Superstars“ von Capital Bra & Samra mit einem starken Debüt auf Platz fünf landen.
Ergänzend dazu: Laut aktueller Berichterstattung von der FAZ setzen sich seit einigen Wochen verstärkt Künstler*innen mit persönlichem, teils politischem Hintergrund durch. Das Streaming dominiert dabei weiterhin den Musikmarkt und verändert die Rezeptionsgewohnheiten insbesondere der jüngeren Generation. Diskussionen über die Aussagekraft von Verkaufscharts und veränderte Hörer*innen-Gewohnheiten treten immer häufiger auf.