Manchmal haben frisch geknüpfte Partnerschaften etwas Aufbruchhaftes, bei dem die üblichen PR-Floskeln kaum noch störend wirken – ganz ähnlich wirkt jetzt auch der Schulterschluss zwischen Würth Österreich und der Fachhochschule IMC Krems. Was ursprünglich mit klassischem Recruiting begann, wird jetzt ein Stück weit ambitionierter angepackt: Gemeinsame, anwendungsbezogene Projekte sollen Studierende und Unternehmen gleichermaßen voranbringen. Im Zentrum steht die Idee, wissenschaftliche Expertise – gerade im schnelllebigen KI-Bereich – mit der täglichen Praxis der Wirtschaft zu versöhnen. Wer schon mal an Bachelor- oder Masterarbeiten gesessen hat, weiß, wie groß die Kluft zwischen Theorie und tatsächlichen Problemen sein kann – vielleicht gelingen dank dieser Kooperation endlich spannend praktische Forschungsprojekte und echte Mehrwerte.
Im Februar trafen sich die Beteiligten in Böheimkirchen und steckten die Themenfelder ab: KI, Responsible AI, Innovation. Die Studierenden erwarten nicht nur Laborübungen, sondern Einblicke in die echte Herausforderungen eines modernen Unternehmensalltags – Würth wiederum hofft auf frische Forschungserkenntnisse und neue, für das Geschäft vielleicht unverzichtbare Impulse. Die Hochschule IMC Krems bringt dabei viel mit: ein Fokus auf angewandte Wissenschaften, engagierte Lehrkräfte und Programme von Wirtschaft bis Technik. Innovation ist ein schönes Schlagwort, doch erst, wo Unternehmen mutig offene Türen für Forschende schaffen, kann wirklich etwas entstehen. Manager*innen wie Laurenz Tanzer und Ekaterina Chesnokova setzen darauf, Praktisches und Visionäres zu vermengen – eine Art von Katalysator für beidseitigen Fortschritt.
IMC Krems sieht wiederum Möglichkeiten, den berüchtigten Elfenbeinturm zu verlassen: Praxisnahe Lehrformate und anwendungsorientierte Abschlussarbeiten sollen den oft zitierten "Transfer" ermöglichen. Und das ist vielleicht häufiger einfacher gesagt als getan. Würth Österreich mit seinen über 80 Filialen und den klassischen Handwerkskund*innen hat so viele Daten und Fragestellungen, dass es fast schade wäre, sie nicht für innovative KI-Anwendungen zu nutzen – und vielleicht holt sich der ein oder andere Studierende künftig seine Brötchen nach der Arbeit direkt im Würth-Shop ab.
Würth selbst wirkt heute fast wie ein Hidden Champion des Expertenhandels: ein Riese mit 300 Millionen Euro Umsatz und fast 1.000 Mitarbeiter*innen. Werkzeug, Dübel, Schrauben – irgendwie bodenständig, und doch offen für digitale Transformation. In der Summe lässt sich sagen: Diese neue Partnerschaft deutet leise an, dass von beiden Seiten Neugier und Pragmatismus am Werk sind. Denn ob KI oder Innovation, wirklich bewegend wird es nur, wenn Theorie und Praxis keine Feinde bleiben.
Würth Österreich und die IMC Krems vertiefen ihre bisherige Zusammenarbeit, indem sie nun vermehrt auf gemeinsame Projekte setzen, die Wissenschaft und betriebliche Realität zusammenbringen – im Besonderen rund um Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und innovative Lehrmethoden. Dabei profitieren Studierende von praxisbezogenen Abschlussarbeiten und exklusiven Einblicken ins Tagesgeschäft eines großen Unternehmens, während Würth Zugang zu neuester Forschung und frischen Ideen bekommt. Laut aktuellen Berichten entsteht durch solche Kooperationen nicht nur fachlicher Mehrwert, sondern auch eine Brücke, die langfristige, anwendungsorientierte Forschung und nachhaltigen Unternehmenserfolg fördert. Ergänzend dazu bestätigen auch aktuelle Nachrichtenquellen, dass Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Hochschulen national wie international verstärkt als Innovationstreiber gelten: Unternehmen wie Siemens und SAP intensivieren ähnlich gelagerte Kooperationen, um innovative Technologielösungen schneller und zielgerichteter zu entwickeln; laut der Süddeutschen Zeitung investieren insbesondere in Deutschland immer mehr Konzerne in praxisnahe Hochschulprojekte, um dem Fachkräftemangel und dem beschleunigten Technologiewandel besser begegnen zu können; und die FAZ berichtet, dass die Nachfrage nach Studiengängen mit Schwerpunkt Responsible AI auch durch den stetig steigenden Technologiebedarf aus der Wirtschaft erheblichen Auftrieb erhält.