Die temporäre Feuerpause im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, vermittelt unter Einbindung Donald Trumps, wirkt wie ein Hoffnungsschimmer – zumindest auf den ersten Blick. Dennoch bleibt Skepsis angebracht: Nicht nur, weil sich beide Seiten bereits gegenseitig vor dem offiziellen Beginn Regelverstöße vorwerfen, sondern auch, weil frühere Abmachungen vielfach keine nachhaltige Beruhigung brachten. Zudem berichten Medien, dass zahlreiche Zivilisten weiterhin unter den anhaltenden Kämpfen leiden; westliche Analysten äußern Zweifel, ob die Waffenruhe längerfristig Bestand haben kann. Laut aktuellen Berichten aus der Süddeutschen Zeitung konzentrieren sich die Kämpfe im Osten der Ukraine, doch auch politisch behindern Misstrauen und strategische Interessen einen dauerhaften Frieden (Quelle: Süddeutsche Zeitung). Bei Spiegel Online rücken zudem die Versuche internationaler Vermittler ins Zentrum – deren Einfluss bleibt begrenzt (Quelle: Spiegel Online). Die taz beleuchtet, wie eine Waffenruhe insbesondere für Familien von Kriegsgefangenen kurzfristig Erleichterung bringen, jedoch keinen fundamentalen Wandel schaffen kann (Quelle: taz).