Dreh- und Angelpunkt: Von Beats zu Boykotten – wie politisch tickt der ESC eigentlich?
Die Gäste im Studio (eine kleine Mischung aus ESC-Veteranen, Polit-Prominenz und Medienstimmen):
Katja Ebstein (Schauspielerin, Sängerin, dreimalige Grand Prix-Glanzlichterin)
Hubert Aiwanger (Freie Wähler, stellvertretender Ministerpräsident Bayerns, bekannt für Klartext – nicht immer unumstritten)
Ronen Steinke (Journalist, SZ, Buchschreiber und manchmal Chronist unbequemer Wahrheiten)
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Europaabgeordnete, Ex-Bürgermeisterin von Düsseldorf, ESC-Heimat 2011)
Caro Worbs & Miguel Robitzky (Hosts des Podcasts „too many tabs“ und für die ARD auf ESC-Mission in Wien)
Kurz nach der Doku zum 70-jährigen ESC-Jubiläum: In wenigen Tagen ruft wieder das berühmte „Good Evening! Bonsoir! Servus, Europa!“. Diesmal aus Wien, die Bühne so groß wie die Erwartungen – und die Kontroversen. Der ESC gilt als bunter Aufruhr für Vielfalt und Toleranz, aber selten war der Streit um Boykotte – vor allem wegen Israels Teilnahme – so laut. Bleiben Werte oder verflüchtigen sie sich zwischen Polit-Patrioten und Party-Publikum? Ist Boykott richtiger Protest oder brandgefährliches Signal? Was macht der ESC heute mit uns, wie sehr stecken wir mittendrin? Und, abseits des Trubels: Startet Deutschland eine Überraschung oder bleibt alles wie gehabt?
Kontakt für alles rund um die Sendung: X: @hartaberfair, oder klassisch per Mail hartaberfair@wdr.de, Infos: www.hartaberfair.de
Pressekontakte:
Redaktion: Torsten Beermann (WDR)
Presse: Dr. Lars Jacob, ARD Programmdirektion
Tel: 089/558944-898
Mail: lars.jacob@ard.de
Original-Quelle: ARD Das Erste via news aktuell
Die neue Folge von 'hart aber fair' am 11. Mai wirft einen kritischen Blick auf den Eurovision Song Contest 2026 in Wien, der dieses Jahr besonders spannungsgeladen ist. Während in Europa fast schon traditionsgemäß über Musik und Politik diskutiert wird, dominiert 2026 die Kontroverse um Boykotte im Zusammenhang mit der Teilnahme Israels die Schlagzeilen. Neben ESC-Persönlichkeiten wie Katja Ebstein und politischen Stimmen wie Hubert Aiwanger oder Strack-Zimmermann stehen die Fragen im Raum: Wieweit darf Politik den Musik-Event bestimmen? Unter anderem ist Israel erneut Ziel von Boykottaufrufen, was viele europäische ESC-Fans berechtigt oder auch emotional aufwühlt. Erstmals diskutieren auch junge Stimmen, wie solche Boykotte die europäische Idee von Zusammenhalt und Vielfalt auf die Probe stellen – und ob der ESC noch Relevanz als Symbol dieser Werte hat. In Wien selbst protestierten zuletzt Teilnehmer gegen die Politisierung des Wettbewerbs, fordern ein Zurück zu mehr musikalischer Leichtigkeit (Quelle: [spiegel.de](https://www.spiegel.de)). Währenddessen machen französische und schwedische Delegationen ihre Teilnahme direkt vom weiteren Verlauf der politischen Debatte abhängig (Quelle: [zeit.de](https://www.zeit.de)). Auch einige kleinere Länder fürchten, in den aktuellen Diskussionen „unterzugehen“ und von der großen Symbolpolitik der ESC-Debatte überrollt zu werden (Quelle: [sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)).