Toni Vogg Senior von der Bergwacht Grainau bringt es auf den Punkt: 'Holst du den nicht runter – und das egal bei was für einem Wetter –, war’s das für den.' Die zweite Runde der Doku 'In höchster Not – Bergretter im Einsatz' macht noch deutlicher: Hier kommen wir den Rettern, ihren Entscheidungen und ihren Nerven näher als je zuvor. Neu dabei: die Bergwacht Bad Reichenhall, die ihrerseits frische Blickwinkel und bislang unbekannte Geschichten ins Spiel bringt. Die Bedingungen oben – auf den Felsen, im Eis – sind längst keine statische Größe mehr. Die Berge verändern sich – und das bleibt nicht ohne Folgen für ehrenamtliche Lebensretter.
'Dieses Jahr war volles Programm. So viele Einsätze wie nie – und es wird nicht weniger', seufzt Andreas Pischl von der Grainauer Bergwacht. Spektakuläre Kulisse, aber drastische Lage: Während früheres Extrem längst Standard ist, wird Gletschereis zunehmend unkalkulierbar. Wetterumschwünge sind plötzlich da, binnen Minuten wächst das Risiko aufs Unfassbare. Die Folgen: Einsatzkräfte, die nicht mehr abschalten können, Alarmierungen im Minutentakt und Entscheidungen, mit mehr Gewicht, als einem lieb sein kann. Wer hier hilft, geht bis an die eigenen Grenzen – und manchmal auch darüber.
Produktion und Veröffentlichung
'In höchster Not' stammt aus der Feder von Timeline Production (u.a. 'Bergfreundinnen - Alpenüberquerung') und wurde im Dienste des Bayerischen Rundfunks abgedreht. Die Produktion rangiert auf der Skala der Mediatheksdokus weit oben, nicht zuletzt wegen Dreh unter Extrembedingungen und der fast klaustrophobischen Nähe durch Bodycams. Staffel 1 blickt auf mehr als sieben Millionen Abrufe – und die Neugier bleibt hoch.
Publikationsplan Staffel 2 (immer mittwochs, als Doppelfolgen in der ARD Mediathek):
- 6. Mai 2026: Episoden 1 und 2
- 13. Mai 2026: Episoden 3 und 4
- 20. Mai 2026: Episoden 5 und 6
- 27. Mai 2026: Episoden 7 und 8
Im linearen TV: Die ersten Doppelfolgen sind auch am 18. Mai abends ab 21:45 Uhr im Ersten zu sehen.
Mehr Background gibt’s im Pressedossier der BR.
Bilder unter: www.br-foto.de
Kontakt für Presse: bildmanagement@br.de. Akkreditierte Journalistinnen und Journalisten können Folge 1 vorab sichten. Infos im ARD-Presseservice und dem BR-Pressebereich.
Pressekontakte:
Tabea Werner (ARD, +49 89 558944-867, Tabea.Werner@ard.de)
Wibke Heise (BR, pressse@br.de, +49 89 5900-10560)
Nina Vollweiler (Presse-Partner Köln, vollweiler@presse-partner-koeln.de, +49 221 165 343 57)
Original-Inhalt von: ARD Mediathek, via news aktuell
Weitere Details:
Die zweite Staffel der ARD-Dokuserie ‚In höchster Not – Bergretter im Einsatz‘ sucht den Puls direkt am Abgrund: Wo Gletschereis tückischer, Wetterlaunen extremer und Rettungssituationen immer dramatischer werden, spüren ZuschauerInnen die Tatsache: Alpenrettung ist (noch mehr als früher) ein Spiel gegen die Zeit – und mit den Launen der Natur. Seit der letzten Staffel sind die Alpinbedingungen, wohl getrieben durch den Klimawandel und den ständig steigenden Freizeitdruck auf die Gebirgsregionen, spürbar heftiger geworden, was die Ehrenamtler vor neue Herausforderungen stellt – sowohl menschlich als auch technisch. Im aktuellen Pressespiegel wird außerdem debattiert, wie sich der gesellschaftliche Blick auf das Ehrenamt wandelt und wie moderne Dokumentarformate emotional Nähe ermöglichen, während sie doch mit Bodycams, 360-Grad-Kameras und emotionalen O-Tönen die schroffe Realität der Retter zwischen Lebensgefahr, Notrufstress und Resilienz verdichten.