Wenn ich an die Herausforderungen denke, vor denen mittelständische Unternehmen aktuell stehen – gerade beim Ringen um fähige Fachkräfte – dann klingt das neue Bündnis zwischen BusinessBike und dem BVMW wie ein kleines Puzzlestück, das manches einfacher machen könnte. Plötzlich können rund 28.000 Firmenmitgliedern inklusive ihrer Mitarbeitenden unkompliziert auf günstigere Leasingkonditionen für hochwertige Fahrräder zugreifen. Das wirkt fast schon auf den ersten Blick wie ein Rewardsystem für Gesundheit und Mobilität. Klar, Dienstradleasing hat es schon eine Weile gegeben, aber dass der größte Mittelstandsverband jetzt旗{' zusammen mit einem der bekanntesten Leasinganbieter „Fahrradfürsorge“ institutionalisiert, ist bemerkenswert.
Im Prinzip können Beschäftigte nun bis zu 40 % sparen, wenn sie über BusinessBike lease statt direkt kaufen. Ein nettes Argument in Vorstellungsgesprächen. Und, fast hätte ich es vergessen: Wer beim Gedanken an das Arbeitsleben bislang vor allem an Bürostühle dachte, für den eröffnet sich jetzt eben auch mal die Option „Sattel“. Der Bundesgeschäftsführer des BVMW, Christoph Ahlhaus, hat dazu eine klare Ansage gemacht: Gesundheitsfördernde Benefits wie dieses seien kein Hipsterthema, sondern ein echtes Pfund im Wettbewerb um kluge Köpfe.
BusinessBike bringt dabei seine digitale Abwicklung, sein Markenportfolio und das Know-how aus dem Leasinguniversum ein. Der BVMW punktet mit seinem Netzwerk plus Reichweite, wobei das Ziel deutlich ist: die Basis des Mittelstands – dieses wirtschaftliche Rückgrat – weiter zu stärken und nachhaltige Mobilitätslösungen im Alltag zu verankern. Persönlich frage ich mich manchmal, ob solche Angebote wirklich die Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber kippen lassen. Aber in Zeiten, in denen selbst das Mittagessen zur Benefit-Schlacht geworden ist, dürfte das Dienstrad schon als Kirsche auf der Sahne durchgehen.
Der BVMW selbst versteht sich als größte branchenübergreifende Interessenvertretung des Mittelstands mit riesigem Mitgliederhaus und internationalen Beziehungen. Und BusinessBike? Seit einigen Jahren Teil der niederländischen Pon.Bike, Marktführer bei Fahrrädern in Europa. Über ihr Online-Portal lässt sich das Leasing eigentlich mit wenigen Klicks abwickeln: Rad aussuchen (egal welche Marke), Unternehmen unterschreiben die Leasingpapiere, Mitarbeitende fahren los – fertig. Und der steuerliche Vorteil? Klar, macht in der Gehaltsumwandlung ordentlich was aus.
Ein Detail am Rande: BusinessBike ist für die Unternehmen kostenfrei und deckt mit Partnern beim Leasing alle Eventualitäten ab, quasi rundum sorglos. Es bleibt die Frage – und die finde ich fast spannender als den Rest: Entwickeln sich solche Mobilitätsangebote wirklich zum neuen Standard für Arbeitgeberattraktivität oder ist das bloß ein Trend, der bald wieder verfliegt? Wer weiß – aber zumindest rollen jetzt noch ein paar mehr Fahrräder durch deutsche Städte.
BusinessBike und der BVMW machen gemeinsame Sache, um nachhaltige Mobilität im Mittelstand zu fördern, was rund 28.000 Unternehmen den Zugang zu attraktiven Dienstradleasing-Angeboten ermöglicht. Das Leasingmodell soll sowohl die Gesundheit der Beschäftigten als auch die Attraktivität der Arbeitgeber im Wettbewerb um Fachkräfte stärken, indem es modernen, nachhaltigen Nutzen und spürbare finanzielle Vorteile vereint. Mittlerweile beobachten viele Unternehmen den Trend zum "grünen Benefit" und verstärken nicht nur ihr Profil im Bereich Nachhaltigkeit, sondern können durch steuerbegünstigtes Leasing auch Kosten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer senken.
Neue Entwicklungen zeigen, dass viele Mittelständler gezielt in nachhaltige Firmenmobilität investieren, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden – der Bonus: Ein Dienstrad macht die tägliche Pendelei nicht nur günstiger, sondern oft auch stressfreier. Zusätzlich hat der Bundesrat erst im Juni 2024 die steuerliche Förderung für Jobräder verlängert, was die Attraktivität dieses Benefits weiter erhöht. Studien und zahlreiche Medienberichte der vergangenen Tage bestätigen, dass der Wettbewerb um Mitarbeitende zunehmend darüber geführt wird, wie Unternehmen Mobilität, Klimaschutz und Work-Life-Balance in ein stimmiges Paket schnüren.