Die Ermittlungen gegen die Eltern des verstorbenen Mädchens aus Preetz nehmen Fahrt auf: Es steht Raum im Verdacht, dass fahrlässige Vernachlässigung beim Ertrinken des Kindes im Spiel war. Die Polizei Kiel sicherte nach gerichtlicher Anordnung die Wohnung nach möglichen Spuren, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Laut mehreren aktuellen Medienberichten sind bisher noch keine weiteren Einzelheiten zu den Hintergründen veröffentlicht worden. Während die Aufklärung fortgesetzt wird, steht der schmerzhafte Schicksalsschlag für die Familie ebenso wie die schwierigen Fragen nach Verantwortung im Mittelpunkt. Ergänzende Recherchen zeigen, dass solche Ermittlungen in ähnlich gelagerten Fällen meist länger andauern und intensiv begleitet werden – auch um die Rechtsstaatlichkeit zu wahren. Außerdem wurde in den letzten Stunden über ähnliche Zwischenfälle und den gesellschaftlichen Umgang mit elterlicher Sorgfalt bei tragischen Unglücken diskutiert.