BMW stellt Weichen: Rund 8.000 Jobs stehen zur Disposition

Der Münchener Automobilriese BMW will offenbar bis zu 8.000 Stellen streichen, um Milliardeneinsparungen zu erzielen – und das vor allem in Deutschland.

heute 09:59 Uhr | 3 mal gelesen

Gerüchte und Flurfunk gab es schon länger, nun wird es greifbarer: Laut internen Informationshäppchen, aufgeschnappt vom 'Handelsblatt', plant BMW ein umfassendes Sparprogramm, bei dem etwa 8.000 Arbeitsplätze abgebaut werden könnten. Der Clou dabei? Es geht nicht etwa um die Werkshallen, wie viele vielleicht gleich denken würden, sondern – das überrascht – um Stellen im sogenannten indirekten Bereich, also in Abteilungen wie Verwaltung oder Entwicklung. Startschuss für die Maßnahme soll angeblich im Oktober 2026 fallen, mit einem geplanten Abschluss zum neuen Jahr 2028. Klingt knackig, aber BMW setzt anscheinend nicht auf die ganz harte Tour, sondern will den Schrumpfungskurs über reguläre Fluktuation, Altersteilzeit und ein freiwilliges Abfindungsprogramm gestalten – zumindest laut dem Bericht. Das Ganze ist (bislang jedenfalls) auf den deutschen Standort beschränkt. Die Milliardenersparnis pro Jahr, die das Ganze bringen soll, klingt nach einer glatten Rechnung. Aber in Zeiten von Transformation, Elektromobilität, digitalisierten Prozessen – vielleicht auch einfach bitter notwendig? Oder doch zu kurz gedacht? Eine dieser Fragen, die ich mir beim Lesen unweigerlich stelle. BMW bleibt bei diesen Themen jedenfalls in den Schlagzeilen.

BMW plant im Zuge eines Sparprogramms, das ab Herbst 2026 greifen soll, bis zu 8.000 Stellen in Deutschland vorzugsweise durch sozialverträgliche Maßnahmen wie Altersteilzeit und Abfindungen zu streichen, was jährliche Einsparungen von rund einer Milliarde Euro ab 2028 einbringen soll. Ziel des Sparkurses sind hauptsächlich Jobs im indirekten Bereich (Verwaltung, Entwicklung), Produktionsmitarbeiter sind nach heutigem Stand weniger betroffen. In anderen aktuellen Berichten wird deutlich, dass der Schritt Teil einer umfassenderen Anpassungsstrategie angesichts der Herausforderungen durch Elektromobilität, Digitalisierung und globale Konkurrenz ist. Etwas überraschend: Der Betriebsrat bei BMW hat bereits signalisiert, Verhandlungen aufnehmen zu wollen, um die sozialen Folgen abzufedern. Im weiteren Kontext ist Deutschland nicht das einzige Land, in dem große Autokonzerne Stellen abbauen – ähnliche Maßnahmen laufen derzeit auch bei Ford und Volkswagen, vor allem im Zuge des technologischen Wandels und Kostendrucks.

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