Berlin verfolgt die bevorstehenden Gespräche zwischen USA und Iran mit einer gewissen Vorsicht, bringt sich jedoch weiterhin diplomatisch ein. Hauptanliegen bleibt für die Bundesregierung eine friedliche, dauerhafte Lösung – allerdings fordert sie vom Iran deutlich, sein Atomprogramm einzustellen und auf Drohgebärden zu verzichten. Während die Verhandlungsbereitschaft der USA durch die angekündigte Anreise ihrer Delegation deutlich wird, bleibt der Iran unentschlossen und verschärft dadurch die Unwägbarkeiten kurz vor Ablauf der geltenden Waffenruhe. NEUE DETAILS AUS DER RECHERCHE: Die aktuellen Entwicklungen zeigen ein angespanntes Klima: Laut der FAZ zeigen sich die USA offener für neue Formate, während iranische Regierungsstellen widersprüchliche Signale aussenden, was eine Teilnahme erschwert. Die Süddeutsche berichtet, dass der pakistanische Premier trotz interner politischer Turbulenzen bereit ist, als neutraler Vermittler zu agieren. Auf taz.de wird darauf hingewiesen, dass europäische Staaten — darunter Deutschland — mehr Gewicht auf Sicherheiten und Transparenz legen und dies aktiv in diplomatischen Gesprächen einbringen wollen.