Die Nachricht kam nicht ganz aus heiterem Himmel, aber trotzdem zaubert so ein Transfer doch ein Echo in die Fußballwelt. Borussia Dortmund bestätigte am Donnerstag offiziell den Wechsel von Karim Adeyemi nach Barcelona. Ein Wunsch-Abgang, das wurde klar – der Flügelstürmer hatte den Vereinsbossen selbst signalisiert, dass er einen Neustart sucht. Lars Ricken, Sport-Geschäftsführer beim BVB, betonte Adeyemis Bedeutung für das Team in den letzten Jahren. Knapp 100 Bundesliga-Spiele, dazu Champions-League-Finale – das lässt sich sehen. "Wir haben gemeinsam Großes erreicht, aber nun ist die Zeit für Veränderungen gekommen", erklärte Ricken nüchtern, aber auch ein bisschen wehmütig. Seit der Saison 2022/23 prägt Adeyemi die Offensive der Dortmunder – 23 Tore in der Liga, beachtliche zwölf in Europas Königsklasse. Auch in DFB-Pokal und Klub-Weltmeisterschaft mischte er mit. Manches wirkt jetzt wie das Vorspiel für einen Tapetenwechsel. Man fragt sich ein wenig: Welche Geschichten werden am neuen Horizont in Barcelona geschrieben? Immerhin, Adeyemi verlässt das Ruhrgebiet also nach zwei ereignisreichen Spielzeiten, die ihm sicher – Fans vermutlich auch – im Gedächtnis bleiben werden. Die Frage, ob er in Spanien gleich durchstartet, hängt vermutlich an vielen Kleinigkeiten.
Karim Adeyemi kehrt Borussia Dortmund den Rücken und schlägt ein neues Kapitel beim FC Barcelona auf. Mit fast 100 Bundesliga-Einsätzen und starker internationaler Bilanz verlässt er den BVB als prägende Offensivkraft, nachdem er selbst um einen Transfer gebeten hatte. Hintergrundrecherchen ergeben: In den letzten Wochen gab es Spekulationen um Adeyemis Zukunft, insbesondere nach dem Champions-League-Finale, das für beide Seiten eine Art Wendepunkt war. In Katalonien wird er auf Trainer Hansi Flick treffen, was der spanischen Presse zufolge als strategischer Schachzug gilt, um das Team weiter zu verjüngen und den Umbruch nach schwächerer Saison voranzutreiben. Die BVB-Fans nehmen den Abschied zwar mit Bedauern, erkennen aber an, dass für Spieler und Verein wohl ein neuer Impuls nötig war. Bei Barcelona erwarten die Verantwortlichen von Adeyemi vor allem Tempo und Abschlussstärke für die linke Angriffseite; wie schnell er sich in die neue Liga einlebt, sorgt für gespannte Diskussion. Transferdetails wie Ablöse oder Vertragslaufzeit wurden bisher von beiden Klubs nicht veröffentlicht, doch Medien in Deutschland und Spanien schätzen eine Summe im Bereich von 35 bis 45 Millionen Euro.