KI ist zum Schlachtfeld der nächsten Generation avanciert. Datenzentren, Algorithmen, autonome Systeme – das sind die Waffen in einem Ringen, bei dem nicht nur Wirtschaft, sondern auch politischen Einfluss auf dem Spiel steht. Interessant dabei: Während Amerika und China schon mit Tempo 200 über die Datenautobahn rasen, scheint Europa – und damit auch Deutschland – noch an der Raststätte mit EU-spezifischen Formularen beschäftigt. Vieles ist bereits Alltag: Übersetzungs-Apps, smarte Chatbots, KI-Bildgeneratoren. Gleichzeitig bleibt eine unbequeme Abhängigkeit von US-Plattformen und Cloud-Giganten – und das zu einem Zeitpunkt, an dem digitale Autonomie zur Frage der Zukunftsfähigkeit wird.
Spannend bleibt der Gegensatz von Chance und Risiko: Wie bändigt man Missbrauch, etwa bei Deep Fakes – ohne Innovationen gleich mit einzumotten? Wie viel Regulierung ist klug – und wo werden mit Paragrafen die eigenen Entwickler ausgebremst? Am Donnerstag, 7. Mai 2026, diskutieren bei Maybrit Illner ab 22:15 Uhr im ZDF unter anderem Karsten Wildberger (CDU, Minister für Digitales), Ranga Yogeshwar (Physiker, Journalist), Jeanette zu Fürstenberg (Venture Capital), Sascha Lobo (Digital-Experte) und Sarah Tacke (Juristin). Die Sendung lässt sich natürlich online streamen, inklusive Gebärdensprache und Untertitel. Wer außerdem neugierig auf weiterführende Dokus zur Rolle von KI im Arbeitsleben ist – das ZDF bietet ergänzende Sendungen im eigenen Online-Angebot.
Noch was: Für Presseinfos oder O-Töne steht das Kommunikationsteam vom ZDF unter den üblichen Kanälen wie Mail und Telefon parat. Pressebilder gibt’s auf Anfrage; Social Media-Kanäle nicht vergessen – LinkedIn wird gepflegt.
Im Mittelpunkt der Debatte steht der enorme Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – und die ernüchternde Erkenntnis, dass Deutschland noch immer hinterherhinkt. Trotz wachsender KI-Anwendungen im Alltag bleibt Europa auf Rechenleistung und Infrastruktur aus Drittstaaten angewiesen, während die „KI-Supermächte“ USA und China bereits Standards setzen. Zuletzt haben zahlreiche Fachverbände, insbesondere der Bundesverband KI, laut auf eine stärkere nationale Förderung, eine gezielte Start-up-Unterstützung und die Beschleunigung von Großprojekten gepocht: Ohne eigene KI-Ökosysteme droht Deutschland den internationalen Anschluss komplett zu verlieren – das zeigen auch zahlreiche aktuelle Veröffentlichungen, etwa von der Süddeutschen Zeitung und Spiegel Online.