Der 7. April 2026 wird Fahrer*innen von Dieselfahrzeugen wohl im Gedächtnis bleiben: An diesem Tag lag der bundesweite Durchschnittspreis mit 2,45 € je Liter so hoch wie nie zuvor. Wer Super E10 tankt, musste mindestens genauso schlucken – hier wurde am 6. April mit 2,19 € pro Liter fast der historische Rekord vom März 2022 eingestellt.
Problematisch ist vor allem, dass sich das kürzlich eingeführte 'Österreich-Modell' (nur eine Preisänderung täglich, um 12 Uhr) in der Realität nicht preissenkend auswirkt – im Gegenteil: Obwohl die Kosten für das Rohöl und der Wechselkurs derzeit sogar günstiger ausfallen, explodierten die Tankstellenpreise im April. Für viele bleibt da ein fader Beigeschmack und die Frage, wem das Modell am Ende wirklich nützt.
Wer dem Preishorror dennoch ein Schnippchen schlagen will, kann zur App „ADAC Drive“ greifen. Sie zeigt in Echtzeit, welche Tankstellen in der Umgebung gerade halbwegs humane Preise bieten. Hintergründe zum Marktgeschehen und täglich aktualisierte Preisdaten gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.
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Der April 2026 markiert einen traurigen Rekord: Noch nie waren die durchschnittlichen Spritpreise in Deutschland so hoch. Das 'Österreich-Modell', das eigentlich für mehr Fairness am Markt sorgen sollte, führte überraschend zu weiteren Preissprüngen an den Zapfsäulen – trotz günstigerem Rohstoff und besserem Wechselkurs. Laut aktuellen Recherchen haben die hohen Kosten mittlerweile nicht nur Auswirkungen auf Pendler, sondern auch auf den Warentransport und das Konsumverhalten, denn selbst Lebensmittelpreise steigen weiter an.
Die Diskussion um politische Gegenmaßnahmen – von befristeten Entlastungen bis hin zu einer Reform der Mineralölsteuer – gewinnt aktuell an Fahrt. Gleichzeitig rücken Alternativen wie E-Mobilität oder Carsharing für viele Menschen, die sonst täglich auf ihr Auto angewiesen sind, stärker in den Fokus. Die Medien berichten verstärkt über den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Druck, den diese Preisspirale inzwischen erzeugt: Von ADAC bis Verbraucherzentralen werden Forderungen nach Transparenz und gezielten Hilfen lauter.