Jens Spahn hat innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion seinen Vorschlag für den Posten des Fraktionsjustiziars publik gemacht und schlägt Martin Plum vor, einen vergleichsweise neuen, aber juristisch versierten Abgeordneten aus Nordrhein-Westfalen. Hintergrund ist der bevorstehende Wechsel des bisherigen Justiziars, Ansgar Heveling, zum Präsidenten des Bundesrechnungshofs – ein bedeutender Posten in Sachen Kontrolle der Bundesfinanzen. Die Fraktionsinterne Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem innerhalb der Union auch anderweitig Posten neu verteilt werden, was politischen Spielraum und interne Diskussionen befeuern dürfte. Zusätzlich wurde in den letzten 48 Stunden berichtet, dass Spahn gezielt auf Verjüngung und fachliche Kompetenz setzt, während die Unionsfraktion vor der Herausforderung steht, sich im Vorfeld der Europawahlen zu konsolidieren. Bundestagsintern gibt es Stimmen, die sowohl den baldigen Wechsel an der Spitze des Bundesrechnungshofs als auch Plums bisher eher ruhige, aber sachorientierte Arbeitsweise positiv bewerten. Aspekte wie die Diversität im Fraktionsvorstand werden von einigen Medien ebenfalls als relevant für Spahns Entscheidung hervorgehoben.
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