Der Tod von Ted Turner markiert das Ende einer Ära im Nachrichtenjournalismus. Er war ein Mann, der nicht nur Fernsehen, sondern auch die Art, wie wir Nachrichten konsumieren, nachhaltig beeinflusst hat – oft kontrovers, aber immer innovativ. Neben seinen bekannten Unternehmungen als Medienunternehmer engagierte er sich auch als Umweltschützer, was bei Nachrufen auf CNN und BBC besonders hervorgehoben wurde. Turners unternehmerischer Mut machte ihm ebenso viele Freunde wie Kritiker, besonders als er sich scharfe öffentliche Wortgefechte mit anderen Mediengrößen wie Rupert Murdoch lieferte. Laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" beschrieb Turner rückblickend den Verkauf seiner Medienanteile als den vielleicht größten Fehler seines Lebens. ({"https://www.faz.net"})
Gleichzeitig schrieben mehrere internationale Medien über sein unermüdliches Eintreten gegen Atomwaffen und für den Artenschutz, beispielsweise spendete er eine Milliarde Dollar an die UNO-Stiftung. ({"https://www.bbc.com"})
Die Nachricht stößt auf große Resonanz, da Turner mit CNN den Liveticker zur globalen Bühne machte – ohne ihn gäbe es heute vermutlich kein Breaking News, wie wir es kennen.