Es gibt ja Dinge, die erfindet irgendwie nur das echte Leben – oder ein hungriger Musiker auf Tour. Marteria, gerade mal wieder mit neuem Album unterwegs, stößt auf den berühmten 'Taxi Teller', eine Art Ruhrgebiets-Mythos, mit Pommes und allem Drum und Dran. Und dann diese typische Szene: Nachts hungrig, neugierig – warum eigentlich nicht etwas ähnlich Deftiges, aber eben... anders? So stammt die Idee zur 'Uber Pfanne' direkt aus dieser Mood. Enthalten sind Zutaten, die man eher in einer Küchenparty als in einem sterilen Lieferservice erwarten würde: Schnitzel, Hollandaise, kräftiges Gyros, Tzatziki und Feta auf Pommes. Ziemlich üppig. Marterias Fans durften auf Instagram bestimmen, was rein kommt – ein bemerkenswert demokratischer Zug.
Das Ganze gibt’s jetzt als Kooperation mit dem altehrwürdigen Imbiss Pfeiler Grill (seit 1979 in Köln-Ehrenfeld ein Fixpunkt für hungrige Nachteulen). Der 'Taxi Teller' – vom selben Imbiss – ging ja schon viral, jetzt folgt die nächste Stufe. Spannend auch: Die Uber Pfanne ist ganz offiziell „kein Konkurrent, sondern Ergänzung“ zum Taxi Teller. Uber Eats-Kund*innen bekommen ein Bundle aus beiden Gerichten zum reduzierten Preis, also kann man sich (oder anderen) den Bauch so richtig vollschlagen und dabei sparen. Natürlich gibt’s das nur solange der Vorrat reicht, Aktionen wie diese halten selten lange. Einen Kommentar zum aktuellen Lieferservice-Hype? Viele meinen, Instakritik und Storyabstimmungen sind ein kluger Marketing-Schachzug. Ich frage mich eher, wie lange dieser Trend hält – oder ob wir in zwei Jahren nostalgisch von der Uber Pfanne reden werden, wie von manchen neuen Witzpizzas der Jahrtausendwende.
Das neue Gericht „Uber Pfanne“, ins Leben gerufen von Rapper Marteria und dem traditionellen Pfeiler Grill, setzt den Erfolg des beliebten 'Taxi Tellers' fort und kombiniert deftige Grundzutaten wie Schnitzel, Pommes und Gyros zu einem üppigen Fast-Food-Teller. Die Einbindung der Community durch Abstimmungen auf Instagram zeigt, wie mittlerweile Popkultur, Social Media und Esskultur kreativ verwoben werden. Interessant ist auch, dass diese kulinarische Aktion den Trend zu regionalen Klassikern und neuen Fusionen weiter anheizt – gerade in einer Zeit, in der Lieferdienste klassischen Imbissbuden zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. Recherche ergibt, dass Parallelentwicklungen bundesweit zu beobachten sind: der „Taxi Teller“ hat außerhalb von Köln einen regelrechten Hype ausgelöst, und Initiativen zu kreativen Gerichten finden bei jüngeren Zielgruppen weiterhin großen Anklang. Viele Medien berichten aktuell über neuartige gastronomische Kooperationen und wie Social-Media-Engagement die echte Speisekarte mitgestaltet. Speziell bei jungen Imbisskunden scheint derzeit das Authentische, das Übertriebene und das maximal gemeinsame Essen zu zählen, während klassische Restaurants mehr mit der Unsicherheit der Zukunft kämpfen.