Neu bestätigt: Florian Hager führt Hessischen Rundfunk weiter

Florian Hager startet 2027 in seine zweite Amtszeit als Chef des Hessischen Rundfunks. Die Entscheidung fiel fast einstimmig.

14.08.26 20:06 Uhr | 2 mal gelesen

Mit fast voller Zustimmung hat der Rundfunkrat Florian Hager im Amt bestätigt – 29 Fürstimmen, eine dagegen, Null Enthaltungen. Interessant am Rande: Einen Gegenkandidaten gab es diesmal nicht. Hager übernimmt damit ab März 2027 erneut für fünf Jahre Verantwortung. Die Vorsitzende des Rundfunkrats, Miriam Dangel, hob klar hervor, dass mit Hager auch große Erwartungen verbunden sind: Er soll den HR weiter modernisieren und fit machen für ein sich rasch wandelndes Medienumfeld. Stichworte wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden dabei zu echten Prüfsteinen. Besonders betonte Dangel auch die Notwendigkeit einer nachhaltigen Führung – und nicht zuletzt steht der HR massiv unter Druck, angesichts gesamtgesellschaftlicher und politischer Veränderungen seine Rolle als relevante Stimme in Hessen zu behaupten. Noch eine kleine Anmerkung: Ein Bildfehler in früheren Meldungen wurde inzwischen korrigiert – das abgebildete Foto zeigte zunächst gar nicht Hager.

Die Wiederwahl von Florian Hager zum Intendanten des Hessischen Rundfunks spiegelt das Vertrauen des Rundfunkrats in seine Führungsqualitäten wider. Hager war bereits 2022 erstmals gewählt worden und steht seither für einen Modernisierungskurs, insbesondere im Hinblick auf die digitale Transformation des HR. Die aktuelle Bestätigung fällt in eine Zeit, in der öffentlich-rechtliche Medien in Deutschland immer stärker unter Legitimationsdruck geraten und ihre Rolle im digitalen Wandel neu justieren müssen. Laut neuen Berichten steht Hager für Kontinuität, aber auch für notwendige, teils tiefgreifende Veränderungen innerhalb des Senders, um dessen Zukunftsfähigkeit zu sichern (siehe z.B. Quelle: FAZ; Quelle: Spiegel). Über die Herausforderung hinaus, auf KI und gesellschaftliche Fragmentierung zu reagieren, plant der HR, seine Angebote plattformübergreifend zu stärken und die Partizipation des Publikums weiter auszubauen. Aus aktuellen Diskussionen geht zudem hervor, dass die Finanzierung öffentlich-rechtlicher Sender und die Akzeptanz bei jüngeren Zielgruppen eine zentrale Rolle spielen, die auch Hager aktiv mitgestalten will.

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