Wenn die Waschmaschine müffelt: So wirst du den Geruch los
Frankfurt am Main – Wer seine Waschmaschine selten laufen lässt oder meist sparsam bei niedrigen Temperaturen wäscht, hat häufig das Problem: Wäsche riecht trotz Waschgang unangenehm, ein bisschen wie ein feuchter Keller. Der Grund ist ein schleimiger Biofilm, der sich gerne in Gummidichtungen, Schubladen und Schläuchen festsetzt. Damit es gar nicht erst so weit kommt, reicht oft eine simple Maßnahme: Einmal monatlich mit pulverförmigem Vollwaschmittel und 60 °C reinigen. Zugleich sollte man die Schublade und Dichtungen putzen, kleine Öffnungen offen lassen, damit alles trocknet, und die Schläuche richtig verlegen. Die Fremdkörperfalle ist oft ein echtes Biotop – auch sie regelmäßig kontrollieren.
heute 14:04 Uhr | 3 mal gelesen
Kennt ihr das? Man öffnet nach dem Waschen die Maschine und ein modriger Geruch schlägt einem entgegen – als hätte jemand feuchte Socken vergessen. Mich hat das lange genervt, bis ich recherchiert und selbst ein paar Tricks ausprobiert habe. Häufig ist der Kern des Problems eher unscheinbar: Wer bei niedrigen Temperaturen wäscht, schont zwar die Umwelt, macht den Bakterien aber das Leben leicht. Waschmittelreste – besonders, wenn sie kein Bleichmittel enthalten – bieten Mikroorganismen Nahrung, und die lieben es feucht und warm. Das Ergebnis: Ein übler Biofilm. Der setzt sich gerne in die Einspülkammer (die Waschmittel-Schublade), an die Gummilippe an der Tür, und bei Topladern auch mal am Deckel, in den Schläuchen und der Fremdkörperfalle ab.
Erstaunlich einfach ist das Gegenmittel: Mindestens einmal im Monat bei 60 °C waschen (es reicht eine normale Füllung an Handtüchern o.ä.), am besten mit Pulvervollwaschmittel mit Sauerstoffbleiche – und kein Sparprogramm wählen. Die Maschine muss nicht leer laufen, das schont Geldbeutel und Ressourcen. Nach dem Waschen die Einspülkammer nicht vergessen: Herausnehmen, am besten auch von unten kritisch begutachten und wenigstens mit warmem Wasser reinigen. Auch das Bullauge samt Dichtung verlangt Aufmerksamkeit – schnell sammelt sich da nach dem Waschen Feuchtigkeit. Nach dem Waschgang sollte das Bullauge ebenso wie die Schublade leicht geöffnet bleiben, so kann alles trocken werden und der Biofilm hat keine Chance, Fuß zu fassen.
Wichtig auch: Die Schläuche sollten korrekt liegen, damit das Wasser ungehindert ablaufen kann. Und die Fremdkörperfalle – zugegeben, ich habe sie jahrelang ignoriert – mutiert schnell zum Sammelbecken für allerlei Dreck. Wer diese Schritte zur Routine macht, hat meist Ruhe vor dem Gestank. Wer es ganz genau wissen will oder nachhaltige Tipps sucht, findet unter forum-waschen.de nützliche Infos. Das Spannende dort: Experten aus Behörden, Wissenschaft, Industrie, Umwelt und Verbraucherinitiativen bündeln ihr Wissen, diskutieren und tauschen Tipps rund ums Waschen aus – ein echter Dialog, wie es ihn im Alltag selten gibt.
Stinkende Waschmaschinen sind ein häufiges, aber lösbares Alltagsproblem. Biofilme aus Mikroorganismen entstehen besonders bei niedrigen Waschtemperaturen und mangelnder Reinigung von Schubladen, Dichtungen oder Schläuchen. Wer regelmäßig bei 60 °C mit geeignetem Vollwaschmittel sowie sorgfältiger Reinigung von Einspülkammer und Dichtungen vorgeht, kann üblem Geruch vorbeugen – dies bestätigt auch das gemeinsam von Experten verschiedener Disziplinen betriebene Informationsportal FORUM WASCHEN. Aktuelle Recherchen zeigen zudem: Hersteller raten vermehrt zu speziell entwickelten Waschmaschinen-Reinigern, während Verbraucherschützer auf die Bedeutung von sparsamen Waschgewohnheiten und nachhaltigen Reinigungstechniken hinweisen. Neuere Studien verdeutlichen außerdem, dass der Trend zu Kurz- und Kaltwäsche zwar Energie spart, aber das Keimrisiko erhöht. Kombiniert man effektive Reinigungsroutinen mit technischen Neuerungen wie antibakteriellen Beschichtungen oder automatisierten Reinigungszyklen, lassen sich Gerüche und Keimbelastung dauerhaft minimieren.