Röttgen schlägt Alarm wegen regelmäßiger Zusammenarbeit deutscher Drohnenforscher mit russischen und chinesischen Partnern. Gerade bei Technologien, die für zivile und militärische Zwecke einsetzbar sind, sieht er Gefahren für die deutsche Sicherheit und internationale Verantwortung. In der aktuellen politischen Lage, vor allem durch den russischen Angriff auf die Ukraine und Chinas Rolle als strategischer Partner Moskaus, rücken Forschungskooperationen ins Zentrum einer Debatte, die Wissenschaftsethik, Außenpolitik und nationale Sicherheit miteinander verwebt. Die TU München und die Politik sind gefordert, klare Spielregeln darin zu entwickeln – auch im Austausch mit internationalen Partnern. Der Fall zeigt, wie fragil der Balanceakt zwischen Forschungsoffenheit und sicherheitspolitischen Interessen geworden ist. NEUE RECHERCHEERGÄNZUNGEN: Laut Informationen von "Tagesschau" warnen deutsche Sicherheitsbehörden verstärkt vor Know-how-Abfluss durch internationale Konferenzen, besonders im Bereich Drohnen und KI. Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger fordert mehr Sensibilität der Hochschulen gegenüber Dual-Use-Risiken, wie auch durch neue Leitlinien für internationale Kooperationsprojekte. China verfolgt weiterhin eine Strategie, gezielt Hochtechnologie-Wissen über internationale Netzwerke zu ziehen, während die Bundesregierung aktuell prüft, wie man Transparenz und Kontrolle im internationalen Wissenschaftsaustausch erhöhen kann.