Selina Egle und Lara Kipp bilden Österreichs erfolgreichstes Damen-Rodel-Doppel und haben sich mit zahlreichen Erfolgen wie zwei Weltmeistertiteln, EM-Medaillen und Weltcupsiegen als Favoritinnen für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina etabliert. Die beiden Innsbruckerinnen verbindet eine langjährige Freundschaft, die durch eine Mischung aus Zwangszusammenführung und sportlicher Harmonie zu einem Erfolgsmodell zusammengewachsen ist – inklusive aller Schattenseiten wie Konkurrenzmangel im eigenen Land und persönlichem Druck. Bemerkenswert ist, wie stark sie sich von Rückschlägen wie Egles Beinbruch 2020 zurückgekämpft haben und trotz aller Routine die Nervosität vor Olympia bleiben darf, was ihren Charakter als bodenständige und ehrgeizige Athletinnen unterstreicht. Ergänzende Recherche (Juni 2024): Tatsächlich bleibt die Dominanz der österreichischen Paarung im Damen-Doppel (anders als bei den Herren, wo mehr Konkurrenz herrscht) in der internationalen Berichterstattung Thema: Im Vorfeld der Spiele in Cortina d’Ampezzo werden sie als heißeste Medaillentipps gehandelt, was dem Damen-Doppelformat mehr Aufmerksamkeit verschafft (Quelle: Der Spiegel). Aktuelle Stimmen der Athletinnen mahnen jedoch, sich ungeachtet aller Favoritenrollen nicht zu sicher zu fühlen – Verletzungen, Abstimmungsprobleme oder Materialfragen können jedes Rennen in der Eisrinne kippen. Interessant: Der Internationale Rodelverband diskutiert derzeit Reformen wie die Ausweitung der Läufe, da gerade das Format für dynamische Kopf-an-Kopf-Entscheidungen sorgen soll, aber oft als zu kurz kritisiert wird (Quelle: FAZ). Darüber hinaus berichten Medien von der steigenden Beliebtheit des Doppels bei jungen Sportlerinnen, gerade in Österreich und Deutschland, was für die Entwicklung des Sports in den nächsten Jahren besonders spannend bleibt (Quelle: Süddeutsche Zeitung).