Solarstrom statt Brachland: Warum die Verpachtung an Solaranbieter für Landwirte spannend wird

Dortmund – Viele Landwirte stehen mit dem Rücken zur Wand: Die Preise schwanken, das Wetter macht, was es will – Planung? Schwierig. Dabei gibt es eine eher unscheinbare Lösung: Flächen, die eh schon kaum etwas bringen, könnten mit Solarmodulen zu lukrativen Einnahmequellen werden. Gerade in diesen Zeiten, in denen kaum jemand sicher kalkulieren kann, lohnt sich der Blick auf die Möglichkeiten der Solarpacht.

heute 11:00 Uhr | 6 mal gelesen

Manchmal fragt man sich beim Blick auf das eigene Land: Gibt es da nicht mehr rauszuholen? Die Apricus Solar AG erklärt, welche Chancen sich für Eigentümer durch die Verpachtung von Flächen zur Stromgewinnung ergeben – und worauf man achten sollte.

Unscheinbare Streifen, große Wirkung

Besonders an Autobahnen oder Eisenbahnstrecken liegen oft Felder dazwischen, die für die Landwirtschaft zu laut, zu schmal oder einfach zu mühselig sind. Hier lässt kaum ein Bauer sein bestes Saatgut fallen. Klingt nach vergeudeter Fläche, oder? Im Gegenteil: Mit Solaranlagen auf genau solchen Flächen bleibt der wertvolle, fruchtbare Boden frei – und die Energiewende bekommt Rückenwind.

Verlässliches Einkommen, wenig Kopfzerbrechen

Wer den Schritt wagt und sein Land an einen Solarbetreiber vergibt, erhält üblicherweise bis zu 30 Jahre eine garantierte Pacht. Ganz anders als üblich – keine Wetterkapriolen, keine Börsensprünge. Nebenbei: Übliche Landwirtschaftspachten liegen bei rund 360 Euro je Hektar, mit Solarpacht ist meist deutlich mehr drin. Das rechnet sich, schnell sogar.

Solaranlage: Aufwand? Gut verteilt.

Eigentümer müssen dabei meist nicht selbst zum Handwerker werden. Planung, Bau und Betrieb übernimmt der Projektierer, der die Fläche mietet. Nach Ende des Vertrags: Rückbau und, theoretisch, Rückkehr zur Landwirtschaft. Was damit wirklich passiert, wird im jeweiligen Verfahren gemeinsam geregelt.

Photovoltaik-Boom – und Schub für "schwierige" Flächen

Die große Nachfrage nach Solarenergie macht auch abgelegene oder ungünstige Grundstücke plötzlich interessant. Landbesitzende sollten unbedingt klären: Passt meine Fläche ins Raster? Je früher geprüft, desto besser – Konkurrenz schläft nicht.

Die Tücke steckt im Vertrag

Worauf ist zu achten? Steuerliche und auch erbrechtliche Fragen am besten gleich mit dem Profi klären. Und bei der Partnerwahl gilt: Lieber erfahrene Umsetzer als zwielichtige Vermittler. Referenzen, Sicherheit, Ansprechpartner – das ganze Paket zählt, zumindest auf Dauer.

Oliver vom Lehn, Vorstand der Apricus Solar AG, bringt es auf den Punkt: "Lieber verpachte ich eine Randfläche an der Autobahn für Solarstrom, als sie für wenig Ertrag weiterzubewirtschaften. Vorausgesetzt Steuern und Erbe sind geklärt, ist das für Betriebe ein echter Ruhepol.“

Die Apricus Solar AG unterstützt dabei mit Know-how und prüft, wonach sich das Potenzial der Grundstücke richtet. Für viele Betriebe wird aus bisher eher wertlosen Streifen ein finanzielles Polster. Mehr: https://apricus-solar.de/

Presseanfragen: info@apricus-solar.de

Wenn Landwirte „Problemflächen“ an Solaranbieter verpachten, winken meist deutlich höhere und vor allem langfristig planbare Einnahmen als mit traditioneller Landwirtschaft – und das mit vergleichsweise wenig Eigenaufwand. Entscheidend sind eine sorgfältige vertragliche und steuerliche Abklärung sowie die Wahl eines seriösen Projektpartners. Neuere Entwicklungen zeigen, dass der Trend zur Photovoltaik-Nutzung sogar durch neue politische Förderungen und Vereinfachungen im Genehmigungsverfahren weiter an Fahrt aufnimmt: Laut aktuellen Medienberichten werden in Deutschland vermehrt Bürgersolarparks und Sonderförderungen für Randflächen geschaffen, wobei besonders Kommunen gezielt auf die Inklusion von Eigentümern weniger ertragreicher Flächen setzen. Um den Ausbau weiter zu beschleunigen, hat die Bundesregierung erst kürzlich Weichenstellungen beschlossen, die Prüf- und Genehmigungsverfahren für Solar-Großprojekte deutlich zu erleichtern. Das macht solche Flächen für Investoren und Betreiber nochmals attraktiver. Übrigens: Auch ökologische Aspekte wie der Schutz von Wildbienen oder Anpassungen an die örtliche Biodiversität werden inzwischen stärker mitgedacht.

Schlagwort aus diesem Artikel