Wer in den letzten Jahren die Entwicklung von STARFACE mitverfolgt hat, für den ist die Ankündigung wahrscheinlich kein Paukenschlag mehr. Florian Buzin, der das Unternehmen 2005 gemeinsam mit Barbara Mauve aus der Taufe hob, zieht sich wie vor Monaten angekündigt endgültig aus der operativen Leitung zurück – formell zum 31. Dezember 2026. Bis dahin hat sich ein eingeschworenes Führungsteam bereits an vorderster Front etabliert und trägt die Verantwortung für STARFACE, estos und Gamma Communications mit Routine und Weitsicht. Christoph Scheuermann, Alexander Seyferth, Thomas Weiß, Andreas Hampel und Gerben Wijbenga sind längst die Gesichter der Unternehmensgruppe und werden, das betont man ausdrücklich, das bisherige Erfolgsmodell fortsetzen – keine plötzlichen Systemwechsel, keine Überraschungen, die die Kunden irritieren könnten.
Was dabei für jemanden wie mich bemerkenswert ist: Dieser Wechsel geschieht mit dramaturgisch fast stoischer Gelassenheit, fast so, als hätte sich die Firma darauf geeinigt, dass Kontinuität der eigentliche Wert ist. In einer Landschaft, in der Start-ups oft mit lauten Exit-Paraden ihre Gründer verabschieden, wirkt dieses leise „Alles bleibt, wie es ist, nur eben ohne Florian“ tatsächlich angenehm unaufgeregt. Die Vielschichtigkeit des Teams zeigt sich auch daran, dass jeder seinen Fokus hat – Produktmanagement, Vertrieb, Technologie, Connectivity und Strategie sind ganz klar zugewiesen.
Buzin selbst gibt sich im Abschiedsstatement nüchtern optimistisch. Für ihn ist STARFACE bereit für die nächste Etappe, und er will sich nun als Investor und Business Angel engagieren, Jungunternehmen unter die Arme greifen. Die personelle Stabilität wird von CEO Andrew Belshaw (Gamma Communications plc) und den STARFACE-Verantwortlichen durchweg unterstrichen: Man kennt sich, weiß um die gemeinsame Geschichte und will sie mit Weitsicht fortschreiben. Besonders interessant dabei: Mit der Konsolidierung zum Einheitsteam in der Gamma Sales GmbH wurde im Vertrieb und Partner-Management frühzeitige Klarheit geschaffen. Partner und Kunden können also weiter auf bewährte Ansprechpartner und Serviceleistungen zählen – ein nicht zu unterschätzender Faktor bei den gravierenden Umbrüchen im Kommunikations- und ITK-Markt.
Zur Einordnung: STARFACE, hoy wie eh, ein Innovationstreiber im Bereich UCC und IP-Kommunikation für DACH-Unternehmen, ist längst Teil der größeren Gamma-Familie geworden – technologisch wie organisatorisch. Die Zeichen stehen auf Expansion, insbesondere mit Blick auf Künstliche Intelligenz und internationale Plattformen. Auch das eigens in Wien gegründete Team, das seit 2018 die österreichischen Kunden betreut, bleibt an Bord.
Kurzum: Trotz des Führungswechsels bleibt's bei STARFACE, estos und Gamma im Kern wie gehabt – solide, unaufgeregt und zukunftsfähig. Und vielleicht ist gerade das heutzutage die eigentliche Überraschung.
Mit dem angekündigten Rückzug von Florian Buzin vollzieht sich bei STARFACE und den verbundenen Unternehmen ein fast schon unspektakulärer Generationswechsel, der dennoch Signalwirkung für die deutsche IT- und TK-Industrie hat. Das fünfköpfige und langjährig erfahrene Führungsteam – bestehend aus Christoph Scheuermann, Alexander Seyferth, Thomas Weiß, Andreas Hampel und Gerben Wijbenga – bleibt fest am Ruder und garantiert Kontinuität für Partner, Belegschaft und Kunden. STARFACE positioniert sich weiterhin als Innovationsführer mit klarem Fokus auf Cloud-, UCC- und KI-Lösungen und setzt auf die Stärke des Gamma-Verbundes, um sich künftig noch internationaler und technologiegetriebener aufzustellen.
Aktuelle Recherchen in Branchen- und Tagesschauen zeigen, dass sich der europäische ITK-Sektor derzeit insgesamt auf Konsolidierung sowie auf neue Technologien wie künstliche Intelligenz und sichere Unified Communications konzentriert. Berichte in der FAZ, bei t3n und auf der Plattform www.gammacommunications.de unterstreichen, dass STARFACE und Gamma ihre Position konsequent ausbauen wollen und der Channel-Vertrieb weiter gestärkt wird. Für den Markt macht sich bemerkbar, dass ein harmonischer Generationenwechsel und Investitionen in Innovationsfelder wichtiger denn je sind.