Freitagnachmittag, als viele bereits mit Gedanken im Wochenende waren, hat der Hamburger SV bekanntgegeben, dass Stefan Kuntz als Vorstand mit sofortiger Wirkung ausscheidet. Der 63-Jährige hat nach den Feiertagen den Aufsichtsrat um eine Auflösung seines Vertrages zum Jahresende 2025 gebeten – ausschlaggebend seien vorrangig familiäre Anliegen, die für ihn nun einfach schwerer wiegen als irgendwelche sportlichen Ambitionen. Der Aufsichtsrat kam dem Wunsch nach, vielleicht schweren Herzens, jedenfalls mit Respekt. Kuntz kam erst im Mai 2024 zum HSV, sollte frischen Wind bringen und hatte das große Ziel: den legendären, aber lange gefallenen Club zurück in die Bundesliga zu führen. Dieser Aufstieg glückte - irgendwann zwischen Hoffnung, Hartnäckigkeit und sicher auch etwas Glück. Doch dann, mitten im Trubel der Bundesliga-Rückkehr, dieses abrupte Ende. Kuntz selbst betonte in seiner recht nüchtern gehaltenen Botschaft, es gäbe eben Momente, in denen das Private den Fußball schlägt. Er bat um Verständnis und bedankte sich fast beiläufig für die letzten eineinhalb Jahre, schenkte dem Kollegium und der Mannschaft seine besten Wünsche für die Zukunft.
Michael Papenfuß, der Vorsitzende des Kontrollgremiums, fand ebenfalls Worte des Dankes und lobte die Zusammenarbeit. Besonders wichtig für Fans: Die Führungsstruktur sei auch ohne Kuntz gesichert, man setze nun verstärkt auf Eric Huwer und das vorhandene Führungsteam. Am Freitag starten die Profis, als wäre nichts gewesen, ins erste Training 2026. Der Blick richtet sich jetzt konsequent auf die kommenden Spiele und den Transfermarkt – auch wenn ein bisschen Wehmut mitschwingt.
Stefan Kuntz, der erst im Mai 2024 als Hoffnungsträger zum HSV gestoßen war und maßgeblich den Wiederaufstieg in die Bundesliga vorantrieb, tritt aus persönlichen, insbesondere familiären Gründen zurück. Der Aufsichtsrat gewährt seiner Bitte auf Vertragsauflösung – ein Schritt, den er zwar mit Bedauern, aber Verständnis begleitet. Die Clubführung betont ihre Handlungsfähigkeit und bereitet das Team schon auf die kommenden Herausforderungen vor.
Erweiterte Recherche ergibt: In Artikeln der FAZ, Bild und Spiegel wird betont, dass die kurzfristige Entscheidung vor allem auf gesundheitliche oder familiäre Belastungen Kuntz' zurückzuführen sei. Außerdem wird analysiert, wie der HSV unabhängig von Kuntz' Ausscheiden strukturell so aufgestellt ist, dass der Höhenflug nicht abrupt enden muss. Kritisch diskutiert wird, ob ein so schneller Rückzug nach einem Aufstieg nicht auch auf die zunehmenden Belastungen im Profifußball hinweist und langfristig ein Umdenken erzwingt.