Syrien beschuldigt Israel: Luftschlag auf Stützpunkt sorgt für Empörung

Mit scharfen Worten wirft Syrien Israel einen Angriff auf eine ihrer Luftwaffenbasen im Nordwesten vor. Die internationalen Wellen, die der Vorfall schlägt, bleiben nicht aus.

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Das syrische Außenministerium sprach von einer „provokativen Aggression“, nachdem Israel offenbar Ziele auf dem Abu-Duhur-Luftwaffenstützpunkt in Idlib unter Beschuss genommen haben soll. Wieder werden Vorwürfe laut, die israelische Armee habe ohne legitimen Grund die syrische Souveränität verletzt. Nicht nur Damaskus fordert eine klare Verurteilung durch den Weltsicherheitsrat – bislang bleibt die Resonanz, zumindest offiziell, zurückhaltend. Der Zwischenfall – so eine offizielle syrische Quelle – sei ein weiteres Kapitel der anhaltenden Konfrontationen zwischen beiden Staaten, bei dem der Westen kaum interveniert. Interessant am Rande: Selbst US-Sonderbeauftragter Tom Barrack schloss sich überraschend klar der syrischen Sicht an. Auf X (früher Twitter) sprach er von einer „unnötigen Zuspitzung“, die die ohnehin fragile Region noch erschüttere. Im Subtext schwang dabei eine gewisse Müdigkeit über die Endlosschleife neuer Konfliktherde auf nahöstlichem Boden mit. Fast könnte man meinen, das Muster wiederholt sich – Angriff, Protest, diplomatische Appelle, dann wieder Attacken. Und irgendwo dazwischen wird die Frage nach dem Warum kaum noch gestellt.

Der jüngste Beschuss des syrischen Militärflughafens Abu Duhur in Idlib sorgt für diplomatischen Aufruhr: Syrien wirft Israel die wiederholte und völkerrechtswidrige Verletzung seiner territorialen Integrität vor und fordert internationale Konsequenzen. Auch aus den Reihen der US-Diplomatie kommt Kritik, wobei der Einsatz von Gewalt als riskante Eskalation gesehen wird, die wenig zur Lösung der regionalen Konflikte beiträgt. Was den aktuellen Angriff besonders macht: Er reiht sich nicht nur in eine lange Kette von israelischen Militäraktionen auf syrischem Gebiet ein, sondern kommt zu einem Zeitpunkt, an dem auch im Iran und im Libanon neue Spannungen zu beobachten sind. Israel erklärt meist, mit den Luftschlägen die Waffenlieferungen an feindlich gesinnte Milizen wie Hisbollah verhindern zu wollen – eine Argumentation, die international jedoch zunehmend kritisch gesehen wird. Nach neuesten Entwicklungen ist auch von Syrien aus zu hören, dass erneute Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, und sowohl Russland als auch Iran äußerten sich inzwischen zur Unterstützung Syriens, wobei beides die Möglichkeit einer weiteren Eskalation birgt.

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