Am 20. September 2026, pünktlich zum Weltkindertag, feiert die Erlebniswelt 'Ach du liebe Zeit!' im UNIKATUM Kinder- und Jugendmuseum in Leipzig ihre Premiere. Was nach einer unterhaltsamen Parole klingt, ist tatsächlich Programm: Die Schau öffnet Kindern und Erwachsenen gleichermaßen neue Fenster zum Thema Zeit. Die Besucherinnen und Besucher tappen durch drei liebevoll gestaltete Erlebniswelten – Gesternhausen, Heuteburg und Morgenleben. Mal wird gespielt, mal getüftelt, mal der Kopf zerbrochen. Was gestern war, was heute zählt und wie es morgen weitergehen könnte – das alles darf hier mit kindlicher Neugier hinterfragt, ausprobiert und auch ein wenig auf den Kopf gestellt werden.
Keine Schwellenängste: 'Ach du liebe Zeit!' ist komplett barrierefrei, die Ticketpreise sind fair – und ab zwei Nasen gibt’s sogar Rabatt. Nach dem Ausprobieren und Nachdenken lockt das Museumscafé mit Kuchen, hausgemachter Limo und im Sommer einer Prise Eisdielen-Flair. Besonders praktisch: Getränke und Snacks darf man mit ins Museum nehmen, ohne ein Auge zugedrückt zu bekommen.
Das UNIKATUM hat in Leipzig mittlerweile Kultstatus, mit jährlich neuen, interaktiven Ausstellungen. Die freie Künstlerin Annegret Hänsel hatte das Haus 2010 mitinitiiert, beseelt von der Idee, aus gesellschaftlichen Themen begehbare Welten zu schaffen. Alles lebt vom Mitmachen – und von Gästen, die neugierig genug sind, ihren Blick auf die Welt immer wieder neu zu schärfen. Unterstützt wird das Kinder- und Jugendmuseum dabei nicht nur von der Stadt und einem engagierten Förderverein, sondern vor allem von, na klar, kleinen und großen Zeitreisenden.
Die Ausstellung 'Ach du liebe Zeit!' beschäftigt sich mit dem Phänomen Zeit auf eine ungewöhnlich verspielte Art und Weise: Interaktive Stationen laden Kinder und Erwachsene dazu ein, verschiedene 'Orte' der Zeit – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – hautnah zu erleben. Was spannend ist: In der Herangehensweise des Museums schwingt ein leiser Zweifel, ob Zeit wirklich nur das ist, was Uhren anzeigen – oder doch eher ein Gefühl, das sich immer wieder wandelt. Der barrierefreie Zugang und das einladende Café-Setting machen das UNIKATUM zu einem Wohlfühlort, der Wissensdurst und Genuss gleichermaßen stillt.
Aktuelle Recherche erweitert den Blick: Viele Medien berichten derzeit über neuartige Museumskonzepte, über die Notwendigkeit gesellschaftlicher Teilhabe – und wie interaktive Bildungsorte besonders Kindern einen anderen Zugang zu abstrakten Themen wie Zeit verschaffen. Zeit, so zeigen Studien und journalistische Berichte, ist längst nicht mehr nur eine nüchterne Maßeinheit, sondern ein kultureller und persönlicher Erfahrungsraum, gerade in einer beschleunigten Gesellschaft. Besonders in Leipzig und Umgebung gewinnt das Thema Dynamik durch zahlreiche Initiativen, die Erlebnisausstellungen partizipativer und niederschwelliger konzipieren – was das UNIKATUM quasi zum Pionier macht.