Alfa-Ruprecht auf Leihbasis zu Hertha BSC: Leverkusen setzt auf Entwicklung

Farid Alfa-Ruprecht findet sich kommenden Saison im Trikot von Hertha BSC wieder – auf Leihbasis wechselt er von Bayer Leverkusen in die Hauptstadt.

heute 12:24 Uhr | 2 mal gelesen

Manchmal kommt Leben eben doch als ständiger Wechsel daher, zumindest im Profifußball. Kaum hat sich Farid Alfa-Ruprecht so richtig in Bochum die Lunge aus dem Leib gelaufen, steht nun der nächste Schritt an: Für ein Jahr wird der Junge mit der offensiven Power nun zu Hertha BSC ausgeliehen. Das bestätigte Bayer Leverkusen diesen Donnerstag. Die Leverkusener halten aber noch fest an ihm – sein Vertrag läuft bis Sommer 2030. Kim Falkenberg, Fußballchef bei Bayer, schnurrt zufrieden: 'In Bochum hat Farid schon ordentliche Sprünge gemacht. In einem weiteren Jahr bei Hertha, hoffentlich mit vielen Minuten, erwarten wir uns weitere Entwicklung.' Klingt ambitioniert, aber so tickt eben das Geschäft. Alfa-Ruprecht selbst gibt sich völlig unprätentiös: 'Ich will langfristig das Bayer-Trikot in der Bundesliga und im Europapokal tragen.' Wer weiß – vielleicht erleben wir tatsächlich bald einen neuen Außenspielerstar aus Berlin? Oder es geht, wie bei so vielen, erst mal nochmal woanders hin. Fußball, manchmal ein bisschen wie Reiseschach, bloß mit echten Emotionen.

Alfa-Ruprecht, gerade mal 20 Jahre jung und leistungswillig, wechselt nach einer ersten Leihstation beim VfL Bochum für die kommende Saison erneut, diesmal zum ehemaligen Erstligisten Hertha BSC. Sein Vertrag bei Bayer Leverkusen bleibt davon unberührt und läuft noch bis 2030, was zeigt, dass der Klub langfristig auf sein Entwicklungspotenzial setzt. Bayer-Sportdirektor Falkenberg betont die Bedeutung von Spielpraxis auf höhrem Niveau, während Alf-Ruprecht seine Zukunft weiter im Fokus behält – Bundesliga und Europapokal bleiben sein erklärtes Ziel. Weitere Recherche hat ergeben: Hertha BSC sucht gezielt nach jungen, dynamischen Spielern, um das Team umzugestalten und den Wiederaufstieg ins Oberhaus zu schaffen. Leverkusen setzt auf ein Netzwerk von Leihgeschäften, um Talente wie Alfa-Ruprecht gezielt zu fördern und mit einem breiteren Erfahrungsschatz zurückzuholen. Interessant ist dabei, dass die Bundesliga insgesamt einen Trend zur Langzeitbindung junger Spieler verfolgt, was sich auch im verlängerten Vertrag des Offensivspielers spiegelt.

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