Tatsächlich fällt es nicht schwer, Beachsoccer für den kleinen Bruder des klassischen Fußballs zu halten – mit ein bisschen Sonnencreme und Salz in der Luft. Doch die Sandvariante hat längst einen eigenen Puls. In vielen Ländern – etwa Brasilien oder Portugal – füllen Profiteams bereits heute regelmäßig die Strände und TV-Übertragungen, während man in Mitteleuropa noch die Zehen skeptisch ins Wasser streckt. Nun aber: Die Möglichkeit, diesen Sport näher kennenzulernen, bietet sich optimal im Oktober und November in Alanya. Das klingt erstmal abschreckend weit? Vielleicht. Aber Alanya, sonniges Kleinod an der türkischen Riviera, ist so etwas wie das Epizentrum des internationalen Strandsports geworden.
Vom 26. Oktober bis 1. November 2026 verwandelt sich das Alanya International Beach Sports Centre wieder in einen Treffpunkt der Strandfußball-Elite. Insgesamt 44 Mannschaften aus aller Welt – darunter auch viele Frauenteams (!), was nicht immer selbstverständlich ist – geben sich hier Sand unter den Sohlen. Das Stadion selbst glänzt mit einer frisch verliehenen Auszeichnung der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) als Zentrum von Weltrang.
Und es wird ordentlich aufgetischt: Über 3.000 Plätze auf den Tribünen, vier Spielfelder inmitten der Sonne, dazu Lounges und leistungsstarkes Flutlicht, das auch die spätesten Spiele noch glühen lässt. Der World Winners Cup (WWC) ist keine kleine Hinterhofnummer: Über 800 Beteiligte schwirren durchs Gelände, dazu ein Medientross und Live-Übertragungen in über 100 Ländern. Man kann sich also sicher sein, dass die Welt für ein paar Tage an den Mittelmeerstrand blickt.
Nicht zu vergessen: Alanya selbst. Über 300 Sonnentage im Jahr sorgen für einen geradezu unfairen Vorteil – Sonnenbrille nicht vergessen! Parallel laufen hier ohnehin unzählige sportliche Events über das Jahr hinweg: Radrennen, Triathlons, sogar ein Flughafenlauf war schon dabei. So kommt es, dass sich der Ort im Lauf der letzten Jahre zur Europäischen Hochburg für alle Arten von Strandsport gemausert hat. Vielleicht ein bisschen unterschätzt, zumindest solange, bis man abends bei Meeresrauschen ein kleines WM-Finale live erlebt.
Wissenswert: Gespielt wird im Beachsoccer mit fünf Personen pro Team (Kickernostalgie lässt grüßen). Die wechselnden Ein- und Auswechslungen sorgen für ein angenehm chaotisches Tempo, das im sandigen Untergrund ohnehin schnell für spektakuläre Akrobatik sorgt. Ein bisschen wie Fußball, aber irgendwie leichter – und gleichzeitig ziemlich aufreibend.
Wer jetzt Appetit auf Sonne, Sport und Drama auf Sand bekommen hat: Es gibt einen Online-Fotolink (hoffentlich mit viel maritimem Flair) und die Touristikinformation hat auch ein offenes Ohr – oder gleich eine Broschüre parat. Letztlich bleibt der Eindruck: Der World Winners Cup ist mehr als ein sportliches Randevent, sondern ein kräftiger Tritt in den Sand für alle, die neue Sportarten erleben wollen.
Alanya ist in diesem Jahr wieder Gastgeber des World Winners Cup im Beachsoccer, einem der wichtigsten Turniere dieser Sportart. Vom 26. Oktober bis 1. November 2026 treten 44 Spitzenvereine aus aller Welt im Alanya International Beach Sports Centre gegeneinander an, darunter auch zahlreiche Frauenteams, was die Veranstaltung besonders vielfältig macht. Das Turnier zieht sowohl Sportfans als auch Touristen an und profitiert von Alanyas Ruf als Strandsportzentrum – nicht zuletzt wegen der herausragenden Infrastruktur und dem sonnigen Klima. Während Beachsoccer weltweit mit wachsenden Profiligen punktet, steckt die Sportart in Mitteleuropa noch in den Kinderschuhen, könnte aber gerade durch Events wie dieses einen Schub bekommen. Medienberichten zufolge setzen die Veranstalter verstärkt auf Live-Streaming und Social-Media-Aktionen, um mehr junges Publikum zu begeistern und die hohe Internationalität hervorzuheben. Nicht nur sportlich, sondern auch tourismuswirtschaftlich ist der WWC ein wichtiges Aushängeschild, zumal die Organisatoren gezielt Pakete für Sport-Touristen und Familien schnüren. Laut aktuellen tagesaktuellen Berichten – etwa in der "Süddeutschen" – boomt Strandsport an Mittelmeerorten trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten weiterhin, und solche Events werden zunehmend zur Visitenkarte ganzer Destinationen.