ZDF-Sportchef Yorck Polus zeigte sich zufrieden: „Wir haben diese Spiele nahtlos in unser Wintersportprogramm integriert – das Netzangebot war breiter denn je, und unser Team um Florian Zschiedrich und Paralympics-Expertin Denise Schindler hat Großartiges geleistet.“
Die diesjährigen Paralympics im ZDF-Streaming-Portal: Hier waren neben den Wettbewerben auch Eröffnung und Finale zu sehen. An den ersten vier Tagen wurden die Wettkämpfe zusätzlich klassisch übertragen – durchschnittlich 760.000 Menschen schalteten ein, was einem Marktanteil von 11,5% entspricht. Damit konnten die 2026er Spiele mehr Zuschauer begeistern als die beiden vorherigen Ausgaben. 8,15 Millionen Menschen – also etwa jeder Zehnte in Deutschland – kamen allein zu Beginn der Spiele mit den Paralympics-Programmen in Kontakt; das schließt die Onlinestreams schon mit ein.
Im "heute journal" wurde ab dem 8. März täglich ein eigener Paralympics-Block ausgestrahlt, durchschnittlich 3,4 Millionen Leute sahen zu. Auch das "aktuelle sportstudio" thematisierte die Spiele an beiden Samstagen mit beachtlichen Reichweiten.
Die Übertragungen wurden wieder – wie 2022 – zwischen ARD und ZDF aufgeteilt. Neben umfangreichen Livestreams (bis zu 200 Stunden, mehrere Kanäle gleichzeitig) gab es zahlreiche Re-Lives und Zusatzangebote, abrufbar u. a. über sportschau.de und sportstudio.de. Pro Tag sahen im Durchschnitt 571.000 Menschen das Liveprogramm von ARD und ZDF, wobei Spitzenwerte an den Wochenenden erreicht wurden – bis zu 1,58 Millionen Zuschauer am 15. März in der ARD. Auch digital boomte das Interesse: Über 1,5 Millionen Mal wurden Streams in den Mediatheken abgerufen.
Wie immer gibt es bei Rückfragen und für Bildmaterial die üblichen Kontakte beim ZDF. Und natürlich ist weiteres Insiderwissen über die offiziellen ZDF-Seiten oder per Mail abrufbar (siehe oben).
Die Winter-Paralympics 2026 waren für ARD und ZDF ein voller Erfolg, sowohl hinsichtlich der Zuschauerzahlen als auch beim Online-Engagement – deutlich mehr Menschen nutzten die Streams und TV-Angebote als in den Jahren zuvor. Bemerkenswert ist, dass die mediale Aufmerksamkeit für Behindertensport insgesamt gestiegen ist, und das nicht nur bei sportlichen Höhepunkten, sondern auch in der breiteren Debatte um Inklusion und Sichtbarkeit. Nach zusätzlicher Recherche meldeten sich auch internationale Medien – die BBC und die italienische Presse – positiv zur Berichterstattung in Deutschland und hoben hervor, wie stark Livestreaming und Social-Media-Berichterstattung das Event begleitet und neuen Zielgruppen nähergebracht haben. Im ARD/ZDF-Verbund waren Themen wie Barrierefreiheit von Mediatheken und Behindertenrechte präsenter als je zuvor, was vielen Zuschauerinnen und Zuschauern auffiel. Sportlich gesehen war die Bilanz der deutschen Teams mit 17 Medaillen solide, wenn auch hinter den Erwartungen einiger Optimisten zurück – das Interesse am Thema Paralympics bleibt aber ungebrochen.