Doku-Event bei ARTE: Macron und Merz im Machtzentrum Europas – Start am 17. März online, 7. April im TV

Europas Herz schlägt zwischen Berlin und Paris – und ARTE zeigt jetzt, was hinter den Türen passiert: Die neue Doku begleitet Macron und Merz zwischen Krisen, Gipfeln und politischen Auseinandersetzungen.

heute 16:10 Uhr | 1 mal gelesen

Schon ab dem 17. März steht die zweiteilige Doku "Macron-Merz: Hinter den Kulissen der Macht" auf arte.tv bereit – linear zu sehen gibt’s sie dann am 7. April, 21:45 Uhr im TV. Regisseur Manuel Saint-Paul nimmt uns mit auf eine Tour durch das politische Räderwerk Europas. Kanalisiert durch den deutsch-französischen Motor hoffen viele: Kriegt Europa nochmal die Kurve? Interessant: Friedrich Merz, frisch im Kanzleramt, reist als erste Amtshandlung nach Paris – und das Team ist dabei, wenn Gespräche hitzig werden oder Köpfe rauchen. Wer ahnte, dass Diplomatie so viel Stillstand und gleichzeitige Betriebsamkeit sein kann? Ein Film, der nicht nur Fragen stellt, sondern auch Zweifel weckt: Haben Paris und Berlin tatsächlich noch europäischen Schwung? Übrigens: Schon vorher auf arte.tv gibt’s Teile des Themenabends "Ist Europa noch zu retten?" – inklusive einer Reise in Putins Mitspieler-Netzwerk und später am Abend folgt ein Blick nach Ungarn, der Populisten-Schmiede Europas. Orbán fest im Sattel, Meloni in Italien, FPÖ vorn in Österreich – plötzlich scheint Brüssel weiter weg als gedacht. Mehr Details, Trailer und Previews finden sich online bei ARTE. Wer will, kann in die Voransicht schnuppern. Noch Fragen? ARTE Presse informiert dazu im direkten Austausch.

Die Doku "Macron-Merz: Hinter den Kulissen der Macht" widmet sich der schwierigen Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich als Kernstück der europäischen Politik, besonders angesichts steigender außenpolitischer Unsicherheiten. Sie begleitet Kanzler Merz – hier quasi als Vertreter eines politischen Generationswechsels – und Frankreichs Präsident Macron von vertraulichen Meetings bis zu internationalen Gipfeln, was aktuelle Debatten um Europas Zusammenhalt beleuchtet. Neue Medienberichte unterstreichen, dass Frankreich und Deutschland zuletzt Schwierigkeiten bei der gemeinsamen Linie zu EU-weiten Themen wie Sicherheitspolitik, Energiefragen und Wirtschaftshilfen hatten; gleichzeitig dominieren Populismus-Debatten und Russlands Einfluss weiterhin stark die politische Agenda – zum Beispiel jüngst diskutiert bei den Vorbereitungen für den EU-Gipfel und im Kontext überregionaler Wahlverschiebungen. Auch die Auseinandersetzung mit Viktor Orbáns Ungarn und steigenden Wahlerfolgen rechter Parteien bleibt hochaktuell; besonders der Einfluss externer Akteure wie Moskau wird als Gefahr für die europäische Integrität bewertet.

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