Die Diakonie Deutschland warnt davor, dass die anstehende Reform der Kinder- und Jugendhilfe zu erheblichen Nachteilen für die Inklusion führen könnte. Besonders kritisiert wird, dass Haushaltsengpässe nicht dazu führen dürfen, den individuellen Unterstützungsbedarf von Kindern zu ignorieren oder pauschal zu kürzen – Inklusion sei eben ein unveräußerliches Menschenrecht. Aktuelle Recherchen zeigen zudem, dass ähnliche Bedenken in anderen sozialen Einrichtungen auftauchen und die Debatte bundesweit an Brisanz gewinnt: Vor allem für Familien mit behinderten Kindern könnte sich das Hilfesystem spürbar verschlechtern. Die Öffentlichkeit verfolgt mit wachsender Sorge, wie Politik und Gesellschaft das Versprechen auf Teilhabe ausgestalten – und ob die Balance zwischen Sparzwang und gesellschaftlicher Verantwortung tatsächlich gelingt.