KI und die Wertschöpfung von morgen: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Köln – Wo bleibt der wirtschaftliche Mehrwert? Warum Künstliche Intelligenz für viele Unternehmen noch Sehnsuchtsobjekt ist – und wie man endlich aus der Theorie in die Umsetzung kommt.

heute 10:38 Uhr | 2 mal gelesen

Viele träumen von cleveren KI-Lösungen, die Geschäft und Prozesse auf ein völlig neues Level heben – doch die Realität sieht oft nüchtern aus. Überall wird von "Künstlicher Intelligenz" gesprochen, aber zu sehen gibt es meist wenig.

Gerade im Mittelstand, da kennt man das: Die Tools sind eigentlich da, die Chancen sichtbar, aber die Praxis bleibt oft stecken – irgendwo im Niemandsland zwischen Workshops und echten Ergebnissen. Die Zeit drängt, denn neue Player machen mit KI bereits Tempo. Also, was ist eigentlich zu tun? Partnerschaften mit Technikprofis können der Schlüssel sein, um endlich ins Tun zu kommen, neue Einnahmequellen zu entdecken, die Wertschöpfung aufzupolieren oder endlich mal die heiß gehandelte 'Effizienz' zu knacken.

Doch wie entstaubt man das Thema KI und sorgt dafür, dass daraus nicht nur ein Buzzword bleibt? Dr. Daniel Taradzic, Chief AI Officer der q.beyond AG, nimmt dazu kein Blatt vor den Mund. Im Interview teilt er praxisnahe Einblicke, welche Transformationskraft KI wirklich entfalten kann – und warum blindes Investieren selten den ersehnten Return bringt.

Herr Dr. Taradzic, gibt es ein KI-Projekt, das Sie besonders beeindruckt hat?

Spontan denke ich an ein Industrieunternehmen, das bis vor Kurzem in Sachen Digitalisierung eher im Dornröschenschlaf lag. Acht Wochen dauerte es, bis ein Produkt beim Kunden ankam, die Kosten explodierten und der Frust im Team war greifbar. Zusammen gingen wir auf Ideensuche, scannen die Abläufe – und plötzlich war klar: Hier blockiert die alte Ordnung den Fortschritt. Lösung? Eine solide KI-Plattform plus smarte Agenten, die nicht nur die Arbeit übernehmen, sondern Kunden ein echtes 'Wow' bescheren. Und siehe da: Fünfmal schneller beim Kunden, zehn Prozent mehr Umsatz, bessere Margen – und deutlich weniger Stress bei der Belegschaft.

Was verändert sich durch KI strategisch?

Viele Branchen sehen ihre traditionellen Wertschöpfungsketten plötzlich ins Wanken geraten, so Taradzic. KI ist kein Selbstzweck, sondern sollte immer eine Antwort auf die eigene Strategie bieten – sei es Effizienz, neue Geschäftsmodelle oder der große Sprung nach vorn. Wer die Chancen erkennt, nutzt KI, um autonom ganze Wertschöpfungsabschnitte zu steuern, und sich gezielt von der Konkurrenz abzusetzen. Die Debatte muss weg vom reinen Technik-Buzz hin zu echter Unternehmensstrategie.

Wann wird KI zum Governance-Thema?

Die Frage der Kontrolle – und der Schutz sensibler Informationen – wird laut Taradzic dann akut, wenn KI tief ins Kerngeschäft eingreift. Also: Wer mit KI unternehmenskritische Prozesse automatisiert, braucht eine glasklare Governance und saubere Compliance, sonst droht ein Fiasko.

Wie kann das praktisch aussehen?

Am sichersten fährt, wer KI-Workloads auf internen, privaten Plattformen hält – dann bleiben Daten und Know-how im Unternehmen, Abhängigkeiten von großen Cloud-Anbietern sind passé. Wer strategisch klug KI-Lösungen an zentralen Wertschöpfungspunkten einsetzt, gewinnt Robustheit und bleibt Herr über die eigenen Daten.

Wie geht ein idealer KI-Start?

Verstehen, wie die eigene Wertschöpfungskette tickt, ist das A und O. Daraus ergeben sich dann ganz natürlich die besten KI-Use-Cases – und die größten Chancen für echten wirtschaftlichen Nutzen. Fokus, Disziplin und eine individuelle Plattform helfen, den Nebel zu lichten und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Pressekontakt:

Direkt vernetzen? Hier entlang: Dr. Daniel Taradzic
M: caio-office@qbeyond.de

Quellenangabe: q.beyond AG, via news aktuell

http://ots.de/5f57fa

Künstliche Intelligenz (KI) steht für viele Unternehmen zwischen Vision und Wirklichkeit. Der Mittelstand ringt mit der praktischen Umsetzung – technische Möglichkeiten existieren, doch es fehlt oft an realen Geschäftserfolgen. Experten wie Dr. Daniel Taradzic betonen daher die Bedeutung zielgerichteter, strategischer KI-Implementierung und die enge Verbindung zu Governance-Themen wie Datenschutz und Kontrolle: Wer Wertschöpfungsketten versteht, geeignete Partner wählt und sich auf sichere, souveräne Plattformen stützt, kann die Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern. Ergänzend zeigt ein aktueller Bericht der Süddeutschen Zeitung, dass deutsche Unternehmen unter zunehmendem Zeitdruck stehen, KI-Lösungen nicht nur zu testen, sondern konsequent auf alle relevanten Geschäftsbereiche auszurollen. Laut FAZ kommen insbesondere Unternehmen mit klarer Datenstrategie und pragmatischem KI-Fokus am schnellsten zu messbaren Erfolgen, während rein technologiegetriebene Ansätze häufig im Sande verlaufen und Frust erzeugen. Die taz hebt hervor, dass nachhaltige und ethisch vertretbare KI-Nutzung zu einer entscheidenden Führungsfrage heranwächst, weil darum künftig auch das Vertrauen von Partnern, Kunden und Mitarbeitern ringt.

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